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Juli-Flut hat Schulweg in Leverkusen zerstört

Zwischen Werner-Heisenberg-Schule und Biesenbach : Juli-Flut hat Schulweg zerstört

Die kleine Brücke zwischen Heisenberg-Schule und Biesenbach bleibt weiterhin gesperrt. Sie soll bis Ende des Jahres repariert sein. Teile des Weges direkt am Bach sind weggespült. Städtische Technische Betriebe müssen sich vor Instandsetzung mit Wupperverband absprechen.

Die Juli-Flut hat immensen Schaden angerichtet. Gerade hat die Stadt auf ihrer Internetseite die Schäden allein an den städtischen Gebäuden noch einmal aufgeführt. Die bisher geschätzte Gesamtschadenssumme liegt, wie berichtet, bei rund 33 Millionen Euro. Neben den dicken Brocken – der dickste ist wohl die Theodor-Heuss-Realschule in Opladen mit Sanierungskosten in Höhe von 16,5 Mio. Euro – gibt es kleinere Flutfolgen, unter anderem  diese: Die kleine Fußgängerbrücke auf dem Weg zwischen Werner-Heisenberg-Gymnasium und der Ortschaft Biesenbach ist gesperrt.

„Immer noch. Dabei ist das ein Weg, den viele Kinder zur Schule nutzen“, beklagt  eine Leverkusenerin gegenüber unserer Redaktion. „Da müsste für die Kinder doch schneller repariert werden.“  Denn die müssten seit Wochen einen Umweg in Kauf nehmen.

 Teile des Wegs sind weggespült. Die Wiederherstellung wird vorbereitet.
Teile des Wegs sind weggespült. Die Wiederherstellung wird vorbereitet. Foto: Miserius, Uwe (umi)

Die Stadt weiß um das Thema: „Es ist bekannt, dass die Strecke als Schulweg genutzt wird, weshalb die TBL mit hoher Priorität an der Wiederherstellung der Strecke arbeiten“, sagt Stadtsprecherin Julia Trick. Klar ist mittlerweile, dass die Brücke nicht abgerissen werden müsste, eine Reparatur reiche aus. Die soll „bis spätestens Ende des Jahres erfolgen“. Problem gelöst? Nur zum Teil.

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Denn: Der Schulweg sei auch dadurch nicht nutzbar, „dass der Weg Richtung Biesenbach zur Hälfte weggespült ist und dort die Böschung rund zwei Meter abfällt“, weist Trick hin. Weil der Weg direkt am Wiembach „neu errichtet werden muss, sind hier zunächst noch Abstimmungen mit dem Wupperverband und der unteren Wasserbehörde erforderlich“, ergänzt die Sprecherin. Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es daher noch keinen verlässlichen   Zeitplan für die Wiederherstellung des Weges.

(LH)