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Leverkusen: "Jugend forscht"-Finale mit 189 Nachwuchstüftlern

Leverkusen : "Jugend forscht"-Finale mit 189 Nachwuchstüftlern

Von Donnerstag bis Sonntag treten die bundesweit besten Jungforscher beim "Jugend forscht"-Finale in Leverkusen an. Unter dem Motto "Deine Idee lässt Dich nicht mehr los?" waren Anfang des Jahres 11.411 Jugendliche dabei - so viele wie nie zuvor.

189 Talente mit insgesamt 108 Projekten haben sich für das Finale qualifiziert. Die Bayer AG ist das diesjährige Bundespatenunternehmen, zusammen mit der Stiftung Jugend forscht werden Projekte in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik präsentiert.

Ein Nachwuchstüftler präsentiert zum Beispiel eine ferngesteuerte Bremse für Laufräder. Zwei Finalistinnen erstellten aus mit Rauchgas gezüchteter Algenmasse einen natürlichen Klebstoff, der sich als Ersatz für Kunstharzklebstoffe auf Ölbasis eignet. Zu bestaunen gibt es zudem eine spezielle Software, durch die Tremor-Patienten trotz des Zitterns ihrer Hände problemlos eine Computermaus steuern können. Die aktuelle Finanzkrise ist auch ein Thema bei Jugend forscht: So berechnete ein Jungforscher anhand eines komplexen mathematischen Modells die Wahrscheinlichkeit, dass Kredite nach der Abwertung durch Rating-Agenturen nicht mehr bedient werden können.

Die Sieger und Platzierten des 48. Bundeswettbewerbs werden am Sonntag um 10 Uhr in Anwesenheit von Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, sowie von Marijn Dekkers, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, in der BayArena ausgezeichnet. Bei der Sonderpreisverleihung am Smastag ab 18.30 Uhr im Kasino Hotel Leverkusen überreichen Vertreter von Ministerien, Stiftungen und akademischen Gesellschaften hochwertige Geld- und Sachpreise.