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Jüdische Kulturtage in Leverkusen - von heiter bis melancholisch

Programm in Leverkusen : Jüdische Kultur von heiter bis melancholisch

Szenische Lesungen, Klezmer-Musik, Rezitation und Film. Die Jüdischen Kulturtage laden bis Mitte April in Leverkusen zu Entdeckungen ein.

„Zuhause“ ist das Motto der Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr in diesem Jahr. In Leverkusen laufen mehr als ein Dutzend Angebote bis zum 12. April, veranstaltet von KulturStadtlev, Kammertheater Rheinland und der Christuskirche. Zu erleben ist bis dahin dies:

Freitag 29., März, 18 Uhr

 Autorin Adriana Altaras liest in der Kolonie 1.
Autorin Adriana Altaras liest in der Kolonie 1. Foto: Jessica Brauner

Im Kommunalen Kino (KoKi) ist die israelische Komödie „Ein Tag wie kein anderer“ zu sehen (Abendkasse: fünf Euro, Adresse: Forum, Am Büchelter Hof 9).

Samstag 30., März, 18 Uhr

 Leo Litz bereitet seinen Zuschauern am Samstag  einen deutsch-russischen Abend mit Musik und Literatur von melancholisch bis heiter.
Leo Litz bereitet seinen Zuschauern am Samstag  einen deutsch-russischen Abend mit Musik und Literatur von melancholisch bis heiter. Foto: KulturStadtLev

Das Kulturbüro veranstaltet  einen interkulturellen und interreligiösen Begegnungsabend, der mit den Mitgliedern des Vereins Davidstern entstand. Leo Litz, russisch-deutscher Entertainer mit jüdischen Wurzeln, präsentiert sein deutsch-russisches Musik- und Literaturprogramm – von melancholisch bis heiter. Der Eintritt zum Abend mit Büfett in der Musikschule (Friedrich-Ebert-Str. 41) ist frei.

Montag 1. April, 12 Uhr

Die szenische Lesung „Empfänger unbekannt“, in der die Kabarettisten Wolfgang Müller-Schlesinger und Michael Meierjohann die bewegende Geschichte einer Brieffreundschaft zwischen dem Juden Max und dem Deutschen Martin zum Leben erwecken, ist im Lise-Meitner-Gymnasium (Am Stadtpark 50) zu sehen. Vorverkauf und Tageskasse: fünf Euro.  Weitere Vorstellungen laufen am  4. April  an der Theodor-Heuss-Realschule, am 5. April an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, am 9. April an der Montanus-Realschule und am 11. April an der Marienschule Opladen.

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Am Abend (19 Uhr) ist im KoKi der slowakische Film „Der Übersetzer“ zu sehen.

Dienstag, 2. April, 19 Uhr

Die Filmreihe  im KoKi wird fortgesetzt: „Das letzte Mahl“ ist ein Debutfilm über eine jüdische Familie, die am Tag der Machtergreifung Hitlers zum Abendessen zusammenkommt.

Mittwoch, 3. April. 19 Uhr

Im KoKi ist „Die Frau des Zoodirektors“ zu sehen, der zur Zeit des Zweiten Weltkriegs spielt.

Donnerstag, 4. April, 19 Uhr

Der vorletzte Film in der Reihe ist „Menashe“, ein auf Jiddisch gedrehter Film über den Witwer Menashe, der darum kämpft, seinen Sohn allein erziehen zu können.

Freitag, 5. April, 18 Uhr

Mit „The Cakemaker“ endet die Filmreihe innerhalb der Jüdischen Kulturtage. Es geht um Thomas, einen Konditor aus Berlin, der eine Affäre mit einem verheirateten Mann aus Israel hat. Doch dann passiert ein Unglück.

Sonntag, 7. April, 15 Uhr

Es wird musikalisch mit dem „Klezmer Festival Shalom Leverkusen“ in der Christuskirche (Dönhoffstr.). Die vier Klezmer-Formationen Klezmer Chai, Crazy Freilach, Trezmorim und 5th Generation – entstanden an der städtischen Musikschule – präsentieren religiöse Melodien, chassidische Tänze, Lieder aus den Ghettos, jiddische Weisen und Songs des modernen Israel.

Mittwoch, 10. April, 19.30 Uhr

Die Autorin Adriana Altaras liest aus „Die jüdische Souffleuse“ (Veranstaltungsort: Kolonie 1, Hauptstr. 135). Karten: nur noch Stehplätze, siehe Info). Die Schriftstellerin Marcia Zuckermann gewährt in der Stadtbibliothek Einblicke in den Familienroman „Mischpoke“ (Fr.-Ebert-Platz 3d, Vorverkauf/Abendkasse: acht Euro)

Donnerstag, 11. April, 18 Uhr

„Ich war ein kluges Embryo...“ heißt der Mascha-Kaléko-Abend, an dem Renate Kretzschmer eine Auswahl der Gedichte Kalékos rezitiert und das Leben der Dichterin vorstellt. Veranstaltungsort: Stadtbibliothek (Fr.-Ebert-Platz 3d)

Freitag, 12. April, 19.30 Uhr

Den Schlusspunkt der Leverkusener Veranstaltungsreihe setzt die Lesung „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ von Thomas Meyer. Es geht um den jungen orthodoxen Juden Motti Wolkenbruch, der die passende Frau sucht.  Veranstaltungsort:  Stadtbibliothek (Fr.-Ebert-Straße 3d). Vorverkauf/Abendkasse: acht Euro.