Festival : Irische Clans und Musiker erobern den Neulandpark

Von Freitag bis Sonntag bieten die „Irish Days“ Musik, Tanz und Partylaune. Auch der Bürgermeister aus Killarney kommt.

Ein Hund, der als Schaf verkleidet ist (Hunde sind offiziell nicht erlaubt), ist nicht die einzige Besonderheit, mit der die „Irish Days“ im Neulandpark aufwarten. Weil das Fest ohne den keltischen Barden Amo Kreutz undenkbar ist, darf sein „Duo Partner Robin“ im Kostüm mit auf die Bühne. Auch sonst hat das Fest der Irlandfreunde Leverkusen vom 31. August bis 2. September zahlreiche Extras zu bieten, wie Vereinsvorsitzender Matthias Brandes und „Notenschlüssel“-Chef Gerhard Zech nun mitteilten.

Welch hohen Stellenwert die Veranstaltung in Leverkusen hat, lässt sich daran erkennen, dass eigens sechs befreundete Clans aus ganz Deutschland anreisen. Eine noch weitere Anreise hat der irische Bürgermeister aus Killarney, der für Freitag erwartet und unter anderem auch von Oberbürgermeister Uwe Richrath empfangen wird. Zum zehnten Geburtstag ist nicht nur ein umfangreiches Sicherheitskonzept geplant, sondern auch der Einsatz von rund 35.000 Euro. Ohne Unterstützung von Sponsoren, wie VR Bank, Chempark oder Kaminbau Engel wäre das alles nicht zu stemmen, verdeutlichten die Organisatoren, die von fast 50 ehrenamtlichen Helfern unterstützt werden. Deshalb wird erstmals fünf Euro Eintritt pro Tag verlangt. Das Wochenendticket kostet acht Euro. Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt.

Im Gegenzug erleben Besucher ein Musikprogramm vom Feinsten. Eröffnet wird das Fest mit irisch-schottischen Flair am Freitag um 18 Uhr durch die Gruppe „The Hoodie Crows“, deren Repertoire eine Hommage an die wilde Schönheit irischer und schottischer Landschaft darstellt. Am Samstag ist überwiegend Party angesagt. Dafür sorgt etwa die Familienband „Finnegans Five“. Die Musikerfamilie präsentiert schon zum fünften Mal gefühlvolle Balladen und Singer-Songwriter-Songs der keltischen Folkszene. Das Quartett „Tone Fish“ – bisher überwiegend in Westfalen bekannt – erobert neuerdings auch das Rheinland. Die Band bringt neben Power und Leidenschaft außerdem jede Menge Spielfreude auf die Bühne, ehe „Muirsheen Durkin and friends“ die Bühne mit einer Mischung aus irischer Volksmusik, pulsierenden Bassläufen, pumpenden Beats und ein bisschen Punkrock erobern. Ebenfalls zu Gast ist Florian Alexander Kurz. Der 16-jährige Remscheider schreibt seine eigenen Songs und interpretiert diese à la Ed Sheeran. Im Rahmenprogramm ist die Marching-Band „Brukteria Pipes and Drums“ mit Dudelsäcken analog zu den Military Tattoos von Edinburgh dabei. Am Sonntag geht es traditioneller zu. Programm unter www.irish-days.de.

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