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In Leverkusen und Leichlingen sind unter vier Prozent Zwillingsgeburten

In Leverkusen und Leichlingen : Unter vier Prozent sind Zwillingsgeburten

Relativ wächst ihr Anteil, aber gleichwohl sind Zwillinge oder gar Drillinge weiter eine Rarität – auch in Leverkusen und Rhein-Berg.

Der Anteil der Mehrlingsgeburten an der Zahl aller Geburten wächst, aber sie bleiben weiter sehr selten. So verzeichnete Leverkusen im vorigen Jahr 56 Zwillings- und drei Drillingsgeburten (= 28 Zwillingspärchen und einmal Drillinge). Bei 1601 Neugeborenen insgesamt ist das ein Anteil von 3,7 Prozent. Dies geht aus Zahlen der Landesstatistikbehörde IT NRW hervor.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten schwankte die Zahl der Zwillingsgeburten in Leverkusen zwischen 36 (2012) und 68 (2015). Drillinge gab es seit 2000 im Durchschnitt nur jedes zweite Jahr; in zwei Jahren (2002 und 2003) kamen sogar zweimal Drillinge zur Welt. Vier- und weitere Mehrlinge gab es keine.

Dies gilt auch für den Rheinisch-Bergischen Kreis. Hier belief sich der Anteil der Mehrlingsgeburten im vorigen Jahr nahezu auf den gleichen Wert wie in Leverkusen: 3,6 Prozent. Auf 2500 Neugeborene insgesamt entfielen 82 Zwillinge und neun Drillinge (= 41 Pärchen und dreimal Drillinge). Weil in Rhein-Berg deutlich mehr Kinder geboren werden als in Leverkusen, ist auch die Gesamtzahl der Mehrlingsgeburten höher. Bei den Zwillingsgeburten reicht die Spanne seit 2000 von 62 (2009) bis 118 (2015). Drillinge gibt es auch hier in nur etwa jedem zweiten Jahr, aber immerhin dreimal seit 2000 gab es dreimal Drillinge (2002, 2004 und 2021).

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Landesweit wurden laut IT NRW im vorigen Jahr 6270 Mehrlingskinder geboren. Der Anteil (3,6 Prozent) deckt sich etwa mit dem in Leverkusen/Rhein-Berg. Im Jahr 2020 lag die Zahl der Mehrlingskinder in NRW mit 6322 auf vergleichbarem Niveau. Dass relativ mehr Mehrlingskinder geboren werden, zeigt der Jahrzehnte-Vergleich: Von 2000 bis 2009 betrug der Anteil an allen Geburten im Schnitt 3,4 Prozent; zwischen 2010 und 2019 lag er bei 3,8 Prozent. Zwillinge sind unter den Mehrlingskindern am häufigsten vertreten: 2021 wurden 6124 Zwillingskinder geboren (97,7 Prozent). Außerdem kamen 138 Drillings- (2,2 Prozent) und acht sonstige Mehrlingskinder (0,1 Prozent) zur Welt. Für die relative Zunahme der Mehrlingsgeburten machen Wissenschaftler zwei Gründe geltend: die durchschnittlich immer spätere Schwangerschaft der Mütter (ältere Frauen bekommen eher Mehrlinge) sowie die Reproduktionsmedizin (künstliche Befruchtung).