In Leverkusen-Rheindorf beginnen die Arbeiten für 32 neue Wohnungen

Arbeiten beginnen in Leverkusen : In Rheindorf entstehen 32 neue Wohnungen

In der kommenden Woche starten die Arbeiten, bis zum Jahresende sollen die beiden Häuser fertig sein.

Die Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL) investiert weiter in den Rheindorfer Stadtteil: Ab nächster Woche starten die Rodungsarbeiten in der Unstutstraße. Dort sollen bis Ende des Jahres, für insgesamt 12,3 Millionen Euro, zwei neue Modulwohngebäude mit insgesamt 32 Wohnungen entstehen.

Insgesamt 1700 Wohnungsbewerber stehen bei der WGL derzeit noch auf der Liste. Einige davon könnten künftig in Rheindorf leben. Denn dort schafft die WGL „neue Werte“ und bis Ende des Jahres dringend benötigten neuen Wohnraum. Im Februar soll der Bau beginnen und innerhalb von acht Monaten 32 Wohnungen bezugsfertig sein.

Möglich macht das die spezielle Modulbauweise, die die WGL 2018 in Leverkusen einführte. Vor dem Hintergrund eines angespannten Wohnungsmarktes, wurden in kürzester Zeit 64 neue Wohneinheiten geschaffen. „Das wollen wir nun auch in der Unstutstraße fortsetzen.“

Am Montag beginnen dafür die Bauvorbereitung: Bäume werden gerodet, ein Garagenhof abgerissen. Im Juni werden die Module angeliefert. Bis dahin muss die Baugrube ausgehoben und unterkellert sein. Konkret geht es um zwei viergeschossige Gebäude, mit insgesamt 32 Wohnungen zwischen 42 und 76 Quadratmetern, von denen 16 mit zwei, weitere 16 mit drei Zimmern ausgestattet sind.

„Das sind die Wohngrößen, die am häufigsten nachgefragt werden“, äußerte der Technische Prokurist der WGL, Stefan Altenbach. Die kleineren seien bei Senioren beliebt, während sich die etwas Größeren für kleine Familien eignen. Alle Wohnungen entsprechen den neusten Standards und sind barrierearm eingerichtet, was bedeutet, dass alle Appartements über einen Aufzug erreichbar sind.

Lediglich bei den verwendeten Materialien innerhalb der Wohnung, etwa beim Fußbodenbelag, werde es Unterschiede geben. Grund dafür seien die unterschiedlichen Mietpreise. Da der Bau des einen Gebäudes staatlich bezuschusst wird, kostet der Mietpreis pro Quadrat hier nur 6,80 Euro, während im frei finanzierten Gebäude der Quadratmeter bei 9,50 Euro liegt. Von außen werde dies jedoch nicht ersichtlich. Die beiden neuen Modulwohngebäude werden sich in die Umgebung der bestehenden Wohnhäuser in der Unstutstraße einfügen und, ebenso wie die Nachbargebäude, eine schöne Begrünung, Kleinkinderspielplätze und ausreichend Stellflächen erhalten. Weil der Bedarf an Parkraum ungeschlagen hoch ist, werden die bestehenden 220 Stellflächen auf insgesamt 290 erweitert.

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