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Leverkusen: Immer wieder schön: Der Neulandpark

Leverkusen : Immer wieder schön: Der Neulandpark

Im Neulandpark gibt es auf 25 Hektar gibt es viel zu sehen und auszuprobieren. Das ehemalige gartenschau-Gelände ist zu großen Teilen aufwändig gestaltet mit Rasenfalten und Terrassen, Beeten und Wegen, Wasserspielen und Spielplätzen.

Nichts erinnert mehr daran, dass das Gelände jahrzentelang als Deponie diente. Eine Bodenanalyse bescherte Ende der 80er Jahre die Erkenntnis: Der hohe Gehalt an Schwermetall gefährdete die Gesundheit der Bewohner an der Rheinallee. Das ganze Gelände wurde planiert, abgedichtet und mit Kunststoff und einer Tonschicht versiegelt. Eine 38 Meter tiefe, unterirdische Sperrwand zum Rhein hin verhindert seitdem, dass belastetes Grundwasser in den Rhein fließen kann. 110 Millionen Euro hat diese Sicherung gekostet.

22 Millionen Euro hat der Neulandpark gekostet, 70 Prozent davon kamen vom Land. In den Baukosten enthalten waren auch Gelder für fünf Brücken, etwa die 170 Meter lange Neulandbrücke, die Pavillons und die Bühne. Die Planung sah einen bogenförmigen Grüngürtel vor, mit einem künstlich gestalteten Innenbereich und einem natürlichen Außenbereich.

Nicht nur die Stadt pflegt den Neulandpark, sondern auch ehrenamtliche Helfer, wie der Stadtverband der Kleingärtner oder die 300 Mitglieder des Fördervereins. Im Innenbereich sind acht Terrassen angelegt, die jeweils unterschiedlich gestaltet sind, als "Ebene der Energie", als Eifelgarten mit Vulkangestein oder als Ebene der fließenden Bewegung mit Wegen aus Muschelstückchen und Mauern aus Flusskieseln.