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Leverkusen: Horrorparty im Maurinus-Pfarrheim

Leverkusen : Horrorparty im Maurinus-Pfarrheim

Halloween: Zum Stelldichein trafen sich hunderte gruseliger Gestalten auch im Lützenkirchener Pfarrheim St. Maurinus. Am späten Abend war die Tanzfläche ausschließlich für Ältere vorbehalten. Die Räume waren nicht wiederzuerkennen. Überall blickte man auf Spinnweben, Gräber oder Totenköpfe.

In einem Regal standen sogar Gläser mit Augäpfeln und Ohren. Das Messer des Metzgers lag noch blutverschmiert auf einem Körper. Obwohl es in diesem (künstlichen) Gruselkabinett obendrein "Blutcocktails" aus dem Hexenkessel gab, wurde keinem Übel. Alle hatten mächtig Spaß bei dieser dritten Horror-Party im "Dorf", die von der KJG Sankt Maurinus organisiert wurde. "Wir haben mit etwa zehn Leuten rund 14 Stunden dekoriert", sagte Leiter Niko Walczak. Mehr als 100 Kilo Deko-Material seien verwendet worden. Finanziert wird es unter anderem durch fünf Euro Eintrittsgebühr.

Der 28-Jährige hatte sich selber mit Horrorschminke und farbigen Kontaktlinsen als Zombie-Doktor gestylt. Seine Schwester Caroline benötigte zwei Stunden, um andere Besucher schocken zu können: Mit einem Reißverschluss im Gesicht, zwischen dem scheinbar rohes Fleisch zum Vorschein kam. Auch Freundin und Zombie-Krankenschwester Jessika Janski aus Quettingen war fast ringsum mit Wunden übersät — natürlich waren alle nur geschminkt.

Um langjährige Freunde aus der Heimat zu sehen war Studentin Kira Hass mit Freundin aus Düsseldorf angereist. Die 22-Jährige lobte den familiären Charakter der Party. "Wir haben es nicht weit", antworteten die Skelette Caro Maicher und Markus Weish aus Burscheid auf die Frage, warum sie beim Fest seien. Außerdem wollten sie "Party machen" und die Deko bewundern. Ohnehin komme ihr "jede Gelegenheit recht, sich zu verkleiden", ergänzte die junge Frau. Ihrer Meinung nach sollte das bizarre Fest bekannter werden. Erst gegen vier Uhr endete die Feier.

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(gkf)