Leverkusen: Hiltrud Meier-Engelen trifft auf den "Kleinen Erdbaer"

Leverkusen : Hiltrud Meier-Engelen trifft auf den "Kleinen Erdbaer"

Es ist ein kleines Wunder oder "eine Laune der Natur", über die der Zoo-Tierarzt eine wissenschaftliche Abhandlung schreibt. Im Gehege der Braunbären-Familie ist Nachwuchs angekommen. Doch der putzige Kleine hat leuchtend rotes Fell mit gelben Punkten und ein grünes Haarbüschel auf dem Kopf, so dass er aussieht wie eine Erdbeere mit Armen und Beinen. Ein richtiger kleiner Erdbear.

Hiltrud Meier-Engelen hat sich dazu eine Geschichte ausgedacht und niedergeschrieben. Nun hat sie der Leverkusener Künstler Malchas Cickisvilli illustriert, und der Allitera-Verlag hat das Kinderbuch "Kleiner Erdbear" herausgegeben. Cickisvilli war auch Illustrator von Meier-Engelens Buchreihe mit Geschichten von der Eins. Dieses Mal hat die pensionierte Mathematiklehrerin und ehemalige Leiterin des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums keinen Ausflug ins Reich der Zahlen unternommen. Um Zahlen geht es nur, wenn man die desolate Finanzlage des Zoos betrachtet, der dringend eine Erneuerung bräuchte. Der Erdbear wird der Retter, denn bald stehen Familien Schlange, um das Tier zu sehen. Und die Kinder wollen im Shop alle rote Fellanzüge haben, in denen sie aussehen wie der Titelheld. Eine nette Vorlese-Geschichte mit vielen Bildern.

Die gebundene Ausgabe "Kleiner Erdbear", Allitera-Verlag, kostet 9,90 Euro und ist vorrätig in der Schlebuscher Buchhandlung Gottschalk, Mülheimer Straße.

(mkl)
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