In Leverkusen, Langenfeld und Umgebung Evangelische Gemeinden legen Konfirmanden-Arbeit zusammen

Leverkusen · Die Herbstsynode des Evangelischen Kirchenkreises befasst sich mit dem eigenen Schrumpfungsprozess. Eine Antwort sind „Kooperationsräume“ mehrerer Gemeinden.

 Wegen sinkender Kirchensteuereinnahmen muss die Evangelische Kirche neue Finanzquellen auftun. Spenden sind eine Möglichkeit, wie hier bei einem Benefizkonzert für die Instandhaltung der Bielertkirche in Schlebusch 2021.

Wegen sinkender Kirchensteuereinnahmen muss die Evangelische Kirche neue Finanzquellen auftun. Spenden sind eine Möglichkeit, wie hier bei einem Benefizkonzert für die Instandhaltung der Bielertkirche in Schlebusch 2021.

Foto: Miserius, Uwe (umi)

Die steigende Zahl der Kirchenaustritte beschäftigt den Evangelischen Kirchenkreis, so auch die Herbstsynode am vergangenen Wochenende. Rund 100 Teilnehmer aus Leverkusen, Burscheid, Langenfeld, Monheim und Leichlingen hatten sich zugeschaltet. Weniger als die Hälfte der deutschen Bevölkerung im Kirchenkreis gehört mittlerweile einer der christlichen Kirche an. Das entspreche dem Bundestrend, sagt Superintendent Bernd-Ekkehart Scholten. Es sei ein lang andauernder Prozess. „Die meisten treten aus der Kirche als Institution aus“, weiß der Superintendent. „Aber für die Gemeinden verbinden sich Austritte mit Gesichtern, für manche wirkt es wie eine persönliche Kränkung.“