Leverkusen: Hauptschule muss für zwei Jahre umziehen

Leverkusen : Hauptschule muss für zwei Jahre umziehen

Das Schulgebäude von 1913 muss saniert werden. Ausweichquartier wird die Görrestraße für mindestens zwei Jahre, vielleicht auch länger.

Die Katholische Hauptschule Im Hederichsfeld muss während der Sommerferien umziehen. Dann starten die notwendigen Sanierungen am Dach, in der Turnhalle und im Inneren des historischen Schul-Gebäudes von 1913. Die Arbeiten können, unter anderem nicht bei laufendem Schulbetrieb stattfinden. Und sie werden mindestens zwei Jahre, vielleicht sogar bis 2019 dauern, schätzt Schulamtsleiterin Carolin Maus.

Auf einen genauen Termin kann sie sich noch nicht festlegen. Bei der Sanierung eines 100 Jahre alten Gebäudes kann noch manche Überraschung auf den Fachbereich Schulen zukommen, sagte die Schulamtsleiterin voraus..

Während der Bauzeit wird die Katholische Hauptschule in das Gebäude der aufgelösten GHS Görresstraße ziehen. Dieses ist weitgehend in Schuss, es wurde in den vergangen Jahren schon zweifach als Ausweichquartier für andere Schulen genutzt.

Zuerst waren ausgelagerte Klassen der Gesamtschule Schlebusch dort untergebracht. Als sie nach Abschluss der Bauarbeiten zurückziehen konnten, zogen Klassen des Lise-Meitner-Gymnasiums dort ein, ebenfalls wegen Sanierungsarbeiten in ihrer Schule.

Für die Hauptschule Im Hederichsfeld werde es in der Görresstraße neben der BayArena weitaus komfortabler sein als im Opladener Altbau, versichert Carolin Maus. Es gebe größere Klassen- und mehr Fachräume und im Prinzip sogar eine Mensa mit Aufenthaltsraum. Der ist im Augenblick allerdings noch belegt. Er dient, wie die Turnhalle der Schule Görresstraße, als Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge. Alle hoffen, dass dies nur vorübergehend der Fall ist. Dennoch sei man, auch mit Hilfe des TSV, bereits auf der Suche nach einer alternativen Halle für den Schulsport, erklärte Dezernent Marc Adomat auf Nachfrage im Schulausschuss.

(mkl)
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