Hans Süper ziert den Sessionsorden der Opladener Prinzengarde

Sessionsorden der Opladener Prinzengarde : Hans Süper kommt bei den Zitronenfunken groß raus

Hans Süper war da. Am Sonntag als Ehrengast bei der Prinzengarde Opladen (PGO). Als Mann, der den aktuellen Sessionsorden der PGO ziert. Als Kölscher Profi, der mit seiner „Flitsch“ (Mandoline) und humorvollen, teils nachdenklichen Liedtexten für herrliche Unterhaltung steht.

Der 84-Jährige sorgte für einen besonderen Sessionsauftakt der Garde (Spitzname: Zitronenfunken) im Vereinsheim Germania (Neue Bahnstadt). „Es ist mir eine besondere Ehre, mit Eurem Orden geehrt zu werden“, bedankte sich Süper bei Udo Wolf, dem Präsidenten der Prinzengarde.

Mit großem Spaß hatte sich der Kölner Karnevalist zuvor den Auftritt des Kinder- und Jugendtanzcorps der Karnevalsgesellschaft Feuerwehr Opladen angesehen. Süper: „Kinder zeichnen den Karneval aus. Wenn Kinder so etwas machen, dann kann der Karneval nicht kaputt gehen.“ Und dann griff Hans Süper zum Instrument, rückte sich den Barhocker zurecht und leitete seinen Kurzauftritt mit seinem berühmten Satz ein: „Es wird furchtbar.“ Eine glatte Untertreibung. Es war wunderbar.

Obwohl die lauten Schwätzchen an der Theke kaum verstummten, verstand es Süper, mit witzigen Anek­doten, mit leisem Spiel und Text, die Besucher zu fangen, sie zu begeistern. Schließlich sang der Saal mit: „Ich bin ne kölsche Jung, wat willste maache“.

Aufmerksamer Gast war auch Toni Blankerts, Ex-Prinz von Opladen (1973): „Hans Süper hat einen seiner ersten Auftritte mit der Flitsch bei der PGO gehabt. Das war im Kasino des Bahnausbesserungswerks Opladen“, erinnerte sich der Lokalhistoriker.

Für die Zitronenfunken beginnt eine besondere Session: Die Karnevalsgesellschaft besteht jecke 66 Jahre und stellt deshalb mit Sebastian Kehrbaum (Kerbi I.) den Prinz von Leverkusen. Die Jubiläumssitzung ist am 18. Januar 2020 in der Stadthalle Bergisch Neukirchen. Kontakt: Vorsitzender Norbert Hülstrunk, E-Mail: u.h.wawo@gmx.de.

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