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Leverkusen: Handwerkerschaft ehrt drei "goldene Meister"

Leverkusen : Handwerkerschaft ehrt drei "goldene Meister"

"Ich würde es wieder genauso machen." Das ist das Resümee von Wilfried Klein nach 50 Jahren Tätigkeit im Baugewerbe. Er ist einer von drei Jubilaren, denen in einer feierlichen Stunde ihr goldener Meisterbrief überreicht wurde. Geehrt wurden in der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land ebenso Ernst Berndt und Heinz Kirfel.

Schon als Kind wollte Wilfried Klein Maurer werden. Zusammen mit seinem Vater, der Hobby-Maurer war, hat er, wo immer es ging, fleißig gebaut. Die Lehre startete er dann mit 14 Jahren, daran schlossen sich fünf Gesellenjahre an. Und nach der erfolgreichen Prüfung zum Meister war er 38 Jahre selbstständig mit der Firma "Wilfried Klein und Siegfried Martin" in Bergisch Gladbach.

Ernst Berndt, Maurermeister und Stuckateurmeister, war von 1984 bis 1989 stellvertretender Obermeister der Stuckateur-Innung Rhein-Wupper/Leverkusen und von 1989 bis zur Fusion mit der Baugewerksinnung für den Rheinisch-Bergischen Kreis deren Obermeister. Anschließend war er Fachgruppenleiter in der Baugewerksinnung Rhein-Berg/Leverkusen bzw. Bergisches Land. Mitglied des Vorstandes war er bis 2012.

"In seiner knapp 30-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit hatte er für die Belange seiner Kollegen immer ein offenes Ohr und hat ihnen je-derzeit mit Rat und Tat zur Seite gestanden", heißt es in einer Pressemitteilung der Kreishandwerkerschaft. Nachwuchswerbeaktionen habe er tatkräftig unterstützt. Darüber hinaus habe Ernst Berndt in vielen Fällen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber vermittelt und geschlichtet und damit entsprechende Rechtsstreits abwenden können.

Als dritter im Bunde wurde Heinz Kirfel mit dem goldenen Meisterbrief im wahrsten Sinne des Wortes überrascht. Er war gekommen, weil er zu der Verleihung eingeladen worden war und angenommen hatte, dass er nur als Gast dabei sein sollte. Der Maurermeister, der mehr als 30 Jahre bei der Bayer AG tätig war, hat sich riesig gefreut. Er dachte nämlich, dass man sich erst viele Jahre ehrenamtlich betätigen müsse, damit man einen goldenen Meisterbrief verliehen bekommt.

(RP)