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Grippe: Stadt Leverkusen schränkt den Service ein

Grippewelle in Leverkusen : Stadt schränkt den Besucherservice ein

In den Wartezimmern der Ärzte sitzen zurzeit offenbar mehr städtische Mitarbeiter, als in ihren Büros. Grund: die Grippewelle, die seit ein paar Wochen landauf, landab zuschlägt. Der Bürgerservice wird in den kommenden Tagen deutlich eingeschränkt.

Vor allem in der Zulassungsstelle der Stadtverwaltung herrscht demnach ein sehr hoher Krankenstand, so dass nur wenige Mitarbeiter in dieser Woche im Dienst seien. Von 13 möglichen Schaltern seien aktuell nur drei bis vier besetzt. Der Publikumsverkehr könne deshalb nur eingeschränkt erfolgen.

Weiter heißt es aus dem Rathaus: "Die bereits vereinbarten Online-Termine bleiben bestehen und werden bearbeitet. Außerdem sollen täglich morgens ab 8 Uhr sowie zusätzlich Mittwochnachmittag ab 14 Uhr jeweils 50 Wartemarken ausgegeben werden." Darüber hinaus könne leider keine weitere Besucherabfertigung erfolgen. Gleichwohl sei aber dennoch mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Wer also am Schalter vorsprechen will, muss früh aufstehen. Besucher, die ihr Anliegen nicht zwingend in dieser Woche erledigen müssen, bittet die Stadt dringend, die Zulassungsstelle erst wieder kommende Woche aufzusuchen.

(pec)