1. NRW
  2. Städte
  3. Leverkusen

Gesundheitsminister Laumann besucht Leverkusner Klinikum

Flutschäden betrachtet : Gesundheitsminister Laumann zur Visite im Leverkusener Klinikum

NRW-Gesundheitsminster Karl-Josef Laumann hat am Freitag das Klinikum besucht und machte sich ein Bild von den Schäden der Flut. Er lobte den großen Einsatz der Mitarbeiter.

„So hoch stand hier das Wasser“ – der Geschäftsführer des Klinikums, Hans-Peter Zimmermann, bewegte seine Hand auf eine Höhe zwischen Brust und Hüfte. Bei einem Rundgang, an dem auch Oberbürgermeister Uwe Richrath, der Ärztliche Direktor Utz Krug und Pflegedirektor Matthias Klimkait teilnahmen, erfuhr der Minister alles über die Nacht, in der die Dhünn über die Ufer getreten war und die Untergeschosse des Klinikums geflutet hatte. Dadurch waren Trafos zerstört,  der Strom unterbrochen worden, und auch die Notaggregate konnten das nur teilweise ausgleichen. Das Klinikum musste komplett evakuiert werden. 

Zimmermann hatte bereits öffentlich einen voraussichtlichen  Schaden in zweistelliger Millionenhöhe ausgemacht, der nicht vollständig durch Versicherungen gedeckt sein würde. 

Inzwischen ist der Keller weitgehend trocken, die meisten Klinikbetten sind wieder belegt. Der Minister zeigte sich tief beeindruckt vom Ausmaß des Schadens und suchte auch das Gespräch mit den Mitarbeitern. So etwa auch mit denen der Hauswirtschaft, die seit Tagen mit Aufräumarbeiten beschäftigt sind. Laumann zeigte sich erleichtert darüber, dass niemand zu Schaden kam und lobte den großen Einsatz der Mitarbeiter. Bei dem Arbeitsbesuch sei es auch um Aufbau- und Finanzierungshilfen für das Klinikum gegangen, sagte Sandra Samper, Sprecherin des Klinikums. 

  • NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.
    Vakzin von Johnson & Johnson : Laumann will zusätzlichen Corona-Impfstoff in Hochwassergebiete schicken
  • Karl-Josef Laumann und Yvonne Gebauer.
    Öffnung der Impfzentren : Gebauer sollte von Laumann lernen
  • Die glücklichen Eltern aus Burscheid mit
    Nach der Flut : Zwillings-Geburt gleich nach Wiederöffnung des Klinikums Leverkusen

Im Klinikum ist der Betrieb nach der Rückkehr in die Gebäude gut angelaufen. Nach zwei Zwillingsgeburten, kam durch einen Notkaiserschnitt in der 28. Woche das Frühchen „Mia“ zur Welt, das jetzt im Klinikum speziell versorgt und intensiv betreut wird.

(bu)