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Gedenken an toten Radfahrer​ in Leverkusen

„Fahrt der Stille“ in Leverkusen : Gedenken an toten Radfahrer

Der ADFC wünscht sich ein weiteres „Weißes Fahrrad“. Das sogenannte Ghost Bike gilt als Mahnmal für verunglückte Radfahrer.

(LH) Der „Ride of Silence“, die Fahrt der Stille, bei der Fahrradfahrer jährlich am dritten Mittwoch im Mai bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommenen Radlern gedenken, konnte in Leverkusen nicht stattfinden. Dafür organisierte Kurt Krefft, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) Leverkusen, eine Gedenkminute. Radfahrer aus Leverkusen und aus Bergisch Gladbach trafen sich Mittwochabend an der Ecke Saarstraße/Bensberger Straße, um dem 76-jährigen Fahrradfahrer zu gedenken, der in der Woche zuvor an der Stelle bei einem Unfall mit einem Lastwagen ums Leben kam. „Wir möchten gerne an dieser Stelle auch ein weißes Fahrrad aufstellen“, merkte Kurt Krefft an. Der ADFC wolle sich dazu aber zu gegebener Zeit mit den Angehörigen absprechen. Weiße Fahrräder, sogenannte Ghost Bikes, als Mahnmal für verunglückte Radfahrer stehen in Leverkusen bereits in Wiesdorf und in Küppersteg an zwei Unfallstellen. Foto: UM

(LH)