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GBO in Leverkusen: Hohe Nachfrage bei barrierefreien Mietwohnungen

Gemeinnütziger Bauvereins Opladen : Hohe Nachfrage bei barrierefreien Mietwohnungen

Die Jahreshauptversammlung des Gemeinnützigen Bauvereins Opladen (GBO) digital statt. Trotzdem wurden tolle Ergebnisse präsentiert.

Überragende Ergebnisse präsentierten die Vorstände des Gemeinnützigen Bauvereins Opladen (GBO) Alexander Dederichs und Meral Tosun ihren Mitgliedern bei der 117., aber doch äußerst ungewöhnlichen Mitgliederversammlung.

Denn die jüngste Versammlung war zugleich die erste digitale und allein der Corona-Pandemie geschuldete Zusammenkunft in der 120-jährigen Geschichte des Bauvereins, dessen tragende Säulen nach wie vor durch soziales Engagement und modernes Management geprägt sind.

Das Geschäftsjahr 2019 schloss mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1,4 (Vorjahr 1,7) Mio. Euro und einem Bilanzgewinn von rund 415.000 (374.000) Euro, das Ergebnis erlaubt die Ausschüttung einer Bruttodividende in Höhe von 2,5 Prozent. Der Wohnungsmarkt in Leverkusen sei – mit Ausnahme des oberen Mietpreissegments – als angespannt zu bewerten, berichtete Tosun, die im Januar 2019 als Nachfolgerin des kaufmännischen Vorstands Bernd Fass übernommen hatte.

Besonders hoch sei die Nachfrage nach modernen, barrierefreien Mietwohnungen in zentraler Lage, sagte Tosun. Als Reaktion darauf waren die Investitionen erneut stark geprägt von Neubauvorhaben und Vorbereitungen künftiger Projekte. Hinzu kamen Modernisierungen und Instandhaltungen für rund 800.000 Euro. Insgesamt verfügte die Genossenschaft am Stichtag über 1990 Verwaltungseinheiten, darunter 1942 Wohnungen (1933) und 48 Gewerbeflächen (57). Die Anzahl der Garagen und Einstellplätze betrug 1161 (1154).

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Nachdem das Haus Lützenkirchener Straße 24a bereits im Vorjahr fertiggestellt wurde, folgten inzwischen auch die Gebäude Kölner Straße 59-61 und Kämpchenstraße, berichtete Dederichs über weitere Details. Die ursprünglich kalkulierten Kosten blieben im Rahmen. Der Baubeginn des Projektes Birkenbergstraße mit insgesamt 21 Wohnungen und etwa 400 Quadratmetern Gewerbefläche im Erdgeschoss sei spätestens für 2023 geplant, könne – abhängig von Standortentscheidungen der Deutschen Bank – womöglich aber schon vor dem anvisierten Termin realisiert werden.

Zwölf neue Wohnungen würden voraussichtlich im ersten Halbjahr 2021 als Ersatzbebauung am Imbacher Weg 55-57 entstehen, die Bewilligung der beantragten Fördermittel stehe aber derzeit noch aus. Weitere 40 öffentlich geförderte Wohnungen sollen auf der Westseite der Neuen Bahnstadt Opladen hinzukommen. Sobald der B-Plan überarbeitet und aktualisiert sei, starteten die Bauarbeiten in der Straße Im Hederichsfeld. Parallel dazu bemühe sich der GBO um Ankäufe von weiteren Grundstücksteilen in unmittelbarer Umgebung der vorhandenen Bauplätze.