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Leverkusen: Fußgängerzonen voll, aber Kauflust fehlt noch

Leverkusen : Fußgängerzonen voll, aber Kauflust fehlt noch

Volle Fußgängerzonen, volle Parkhäuser, volle Geschäfte und Glühweinbuden: Das war das Bild in Wiesdorf und Opladen am Samstag.

Tausende Menschen aus Leverkusen und der Umgebung zog es einen Tag vor dem ersten Advent zum Einkaufen, Bummeln und Weihnachtsmarkt-Besuch in die beiden Stadtteile. Gegen 12 Uhr zeigten die Parkhauseinfahrten zur Rathaus-Galerie und der Wöhlerstraße rot, die Autoschlangen davor reichten bis zum Kreisverkehr.

Die, die einen Stellplatz ergattert hatten, schoben sich über den Wiesdorfer Platz. Derweil wurden auch am Bahnhof Opladen die Stellplätze knapp, in einigen Geschäften an der Kölner Straße reihten sich Kunden an den Kassen auf, stöhnten, es müsse doch mal eine zweite Zahlstelle geöffnet werden.

Siegfried Kuhl, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Opladen, zeigte sich "soweit ganz zufrieden" mit dem Kundenandrang in "seinem" Stadtteil. "Wir können nicht klagen, haben keine bösen Überraschungen erlebt", betonte Kuhl auf RP-Anfrage. Allerdings würden sich die Menschen noch in einer Erkundungsphase befinden: "Die Leute laufen herum, kaufen aber noch nicht richtig ein." Als einen Grund nennt Kuhl, dass die Menschen am Ende des Monats nicht mehr so viel Geld hätten. Und weiter: "Ich glaube, sie sind sich noch nicht darüber bewusst, dass bald Weihnachten ansteht." Er ist sich aber sicher, dass die Kaufkraft der Kunden in Opladen zunehmen wird: "Spätestens am zweiten Adventswochenende."

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Es war ein "guter Samstag, nicht mehr und nicht weniger, und noch ein gutes Stück davon entfernt, stimmungsmäßig das zu vermitteln, was das Weihnachtsgeschäft ausmacht: Freude am Schenken und die sich daraus ergebende Kauflust", urteilte auch der Rheinische Einzelhandels- und Dienstleistungsverband.

(jube)