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Leverkusen: Friseure zeigen die Trends für das Frühjahr

Leverkusen : Friseure zeigen die Trends für das Frühjahr

Mehr als 50 Friseure aus Leverkusen und Umgebung fanden sich in den Räumen der Kreishandwerkschaft Bergisches Land in Bergisch Gladbach ein. Grund für das zahlreiche Erscheinen der Branchenkollegen war die Präsentation der neusten Make-up- und Frisuren-Trends für das bevorstehende Frühjahr.

Auf einer offenen Bühne wurden die Looks anhand von Models, ausgewählt aus der Kundschaft der Friseure, vorgestellt oder gleich direkt mit Kamm, Fön und Schere vor dem Publikum geschaffen. Im Fokus seien in diesem Frühjahr besonders die beiden grundsätzlich verschiedenen Stilrichtungen "Clean" und "Ethno" - sowohl für Damen als auch für Herren, meinte Rüdiger Stroh. Der stellvertretende Obermeister der Friseurinnung Bergisches Land moderierte die Show und legte bei einigen Haarschnitten auch selbst Hand an.

Farbe und Schnitt von Mandy Sickmann sind ein Hingucker. Foto: Miserius, Uwe (umi)

Beim "Clean-Look" stünde im Gegensatz zu den letzten Jahren wieder ein glatter und gerader Schnitt im Vordergrund, sagte er. "Die Frisur soll sauber geschnitten, weich und nicht mehr so kantig wie bisher sein." Im Kontrast dazu stehe der sogenannte "Ethno-Style": wild, unaufgeräumt und gut mit Haarbändern zu kombinieren. Wichtig sei vor allem, dass mehrere verschiedene Looks mit einer Frisur kreiert werden können.

Dunkelrot ist die Farbe der Wahl für den Look von Carina Rietzenhöfer. Foto: Miserius, Uwe (umi)

"Es wird im Frühjahr auch wieder viel mit Farbe als Basis für neue Looks gearbeitet", fügte Milan Kranjcec, der einen Großteil der Models vor der Show frisiert hatte, hinzu.

Ganz einfach zu stylen ist der Schnitt von Johnny Wiesner. Foto: Miserius, Uwe (umi)

Zwei Mal im Jahr stellt der Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks die neusten Trends vor, die in der Regel in allen Friseursalons der Region umgesetzt werden. "Wir haben aber natürlich auch eine gewissen Verantwortung gegenüber dem Kunden. Der Look soll ja auch zur Person passen - und wenn das nicht der Fall ist, müssen wir auch abraten", erläuterte Stroh vor seinen Kollegen, die den Friseuren auf der Bühne bei jedem Schritt ihres Handwerks zusahen. Neben Thomas Stangier, dem Obermeister der Innung, war auch der Kreishandwerksmeister Willi Reitz zu Gast. Er verfolgte interessiert die Präsentation der neusten Trends aus seiner Branche.

(mbrü)