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Leverkusen Freie Wähler haben keine Fraktion mehr

Leverkusen · Es ist der vorläufige Höhepunkt einer "Schlammschlacht", wie die RP die Vorgänge bei den Freien Wählern bereits im August betitelt hatte: Teile des Vereins haben sich dermaßen mit der Fraktion überworfen, dass die nun ihre Abspaltung bekannt gegeben hat. Die Freien Wähler sind jetzt fraktionslos, die ehemalige Fraktion der Freien Wähler heißt ab sofort "Die Unabhängigen".

Im Klartext: Die Ratsmitglieder Alfred Mertgen, Thomas Wolf und Jürgen Scharf "tragen dem Umstand Rechnung, dass der politische Verein der Freien Wähler eine Entwicklung genommen hat, die eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr zulässt", betonen die Drei in einer Stellungnahme.

"Wir sind ein Team aus zwölf Leuten, die in Ausschüssen, dem Aufsichtsrat der Technischen Betriebe und der Neuen Bahnstadt Opladen sitzen. Wir haben ein Fraktionsbüro. Wir sind ein Familienbetrieb, für den ich verantwortlich zeichne. Diese Verantwortung will und muss ich übernehmen — ich weiß ja, auf was ich mich da eingelassen habe", sagte Alfred Mertgen.

Mertgen: "Ich trete wieder an"

Damit spielt der Kriminalhauptkommissar auf den Vorwurf an, er vertrete die Fraktion weder nach innen noch nach außen gut. Das hatte der Vereinsvorstand ihm in einer E-Mail vorgeworfen, die Mertgen "als Versuch" wertete, "die Fraktion zu spalten". Stattdessen hat die sich nun von ihrem Verein abgespalten. "Wir wollen unser Bündnis mit JamaikaPlus fortsetzen und dem Wohle der Stadt dienen", formulierten Mertgen, Scharf und Wolf gestern. Fraktionsgeschäftsführer der neuen Ratsfraktion "Die Unabhängigen" ist Winfried Osthoff, das Fraktionsbüro bleibt in der Kölner Straße.

Eine spätere Gründung eines politischen Vereins im Hinblick auf künftige Kommunalwahlen sei derzeit für die neue Fraktion "kein Thema, sie wird aber auch nicht ausgeschlossen". Mertgen: "Denn natürlich trete ich bei der nächsten Kommunalwahl wieder an."

OpladenPlus ohne Dr. Uwe Becker

Übrigens: Auch bei OpladenPlus kracht es — besser gesagt: hat es gekracht. Dr. Uwe Becker hat seinen Austritt aus der Fraktion erklärt. Und der scheint nicht in Frieden entstanden zu sein. Denn: "Damit endet eine lange fraktionsinterne Diskussion um die Art und Weise, wie die politische Auseinandersetzung geführt werden soll", teilten gestern Manfred Guse und Markus Pott mit. "Leider haben wir trotz größter Bemühung keinen Konsens finden können." Und weiter: "Das Auftreten unseres ehemaligen Mitgliedes erschwerte unter anderem den Zugang zu den Entscheidern in Politik und Verwaltung."

(RP)
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