Fortschritte bei der IT-Ausstattung an Leverkusener Schulen

Fortschritte bei der IT-Ausstattung : Großes Lob für Investitionen in digitale Schulen

Fortschritte bei der IT-Ausstattung von Schulen und Mängel bei den Toiletten

(mkl) Bei der IT-Ausstattung von Leverkusener Schulen federführend zu sein, das hat sich die Leiterin der Schulverwaltung Carolin Maus als persönliches Ziel auf die Fahnen geschrieben. Und sie möchte, dass man die Fördermittel aus dem Digital-Pakt (8,8 Millionen Euro) plus einem Drittel aus dem Fördertopf „Gute Schule“ (18 Millionen Euro über vier Jahre) nicht in High-End-Geräte investiert, die in wenigen Jahren bereits veraltet sein werden.

Stattdessen legt sie in ihrem Ressort Wert auf eine solide Grundversorgung, die sich auch in Zukunft anpassen lässt. Entsprechend breit aufgestellt ist der „Leitfaden zur Ausstattung Leverkusener Schulen mit Informationstechnologien/ digitalen Medien“, den Georg Einteneuer im Schuldezernat erarbeitete und in der Schulausschuss-Sitzung vorstellte. Von allen Seiten der Politik gab es dafür dickes Lob.

Besonders gelobt wurde die Betreuung der getrennten Netzwerke für den pädagogischen Einsatz im Unterricht und die Verwaltung durch die Stadttochter IVL (Informationsverarbeitung Leverkusen), die professionellen Datenschutz und Sicherheit gewähren soll, und die Entscheidung für Apple-Geräte. Die Lehrerfortbildung zum Einsatz von Smart-Boards, Computer und Tablets im Unterricht hat im dafür eingerichteten Medienraum im Verwaltungsgebäude Goethestraße schon längst begonnen.

Weniger erfreulich als die digitale Ausstattung ist offenbar der Zustand der Schultoiletten, der ebenfalls Thema in der Sitzung war. Selbst bei frisch sanierten Sanitäreinrichtungen ist der Zustand oftmals innerhalb kurzer Zeit so schlimm wie vorher. Uringestank ist da noch das kleinste Problem. Deswegen wurde jetzt von der Schulverwaltung nicht nur ein Sanierungsplan aufgestellt, der die Reihenfolge nach Dringlichkeit regelt, sondern die Schulen selbst wurden in die Pflicht genommen. Die sollen nämlich eigene Konzepte für die dauerhafte Reinhaltung der stillen Örtchen entwickeln und vorlegen.

Warum kann das nicht einheitlich geschehen? Es müsste doch entsprechende Erfahrung geben, so der Einwand von Monika Ballin Meyer Ahrens (FDP). Zum einen weil das eine innere Angelegenheit der Schulen sei, sagte Dezernent Marc Adomat. Und die hätten durchaus unterschiedliche Ansätze, von den sich manche schon bewährt haben. Nur sollte es überall funktionieren. Bernhard Marewski störte sich an der Einschränkung im Sanierungsplan „falls das Personal zur Verfügung steht“. Das würde die Maßnahmen auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben. Einstimmig war der Ausschuss für eine entsprechende Änderung im Protokoll.