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Förderverein Schiffsbrücke in Leverkusen bangt um Existenz

Verzögerung beim A1-Brückenbau : Förderverein Schiffsbrücke bangt um die Existenz

Im 100. Jahr des Bestehens der Schiffsbrücke macht sich der Förderverein Sorgen um den Fortbestand der Sehenswürdigkeit.

Grund ist die mögliche Verzögerung der Bauzeit der Leverkusener Reinbrücke durch die Lieferung womöglich mangelhafter Stahlträger (wir berichteten). Seit Beginn des Rheinbrückenbaus  ist die Zufahrt für Radfahrer zur Schiffsbrücke aus Richtung Wiesdorf geschlossen.  Dadurch seien die Einnahmen des Fördervereins, der ein Café in der Schiffsbrücke betreibt, zuletzt um 40 Prozent zurückgegangen, schreibt der Vorstand in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Uwe Richrath.  Der Verein versuche, die Verluste durch Buchungen der Räume für private und geschäftliche Anlässe auszugleichen. Die sei aber nur teilweise und durch Einsatz von zusätzlichem Personal möglich. Gespräche mit Straßen NRW mit dem Ziel, einen Zuweg von Wiesdorf aus zu ermöglichen, seien bisher ergebnislos verlaufen. Der Verein poche weiter auf einen solchen Zugang oder auf eine finanzielle Entschädigung, heißt es in dem Brief weiter.