Leverkusen: Flüchtlings-Zustrom steigt an, Stabstelle wird angepasst

Leverkusen : Flüchtlings-Zustrom steigt an, Stabstelle wird angepasst

Der Flüchtlingsansturm auf Leverkusen hält nicht nur unvermindert an, er steigert sich weiter: Deshalb muss die erst kürzlich eingerichtete Stabstelle für die Flüchtlingsunterbringung jetzt bereits neu organisiert werden, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Die Stabstelle habe aber gut gearbeitet, sie werde nur aufgrund höherer Flüchtlingszugänge vor eine noch größere Herausforderung gestellt, sagt Stadtsprecherin Julia Trick auf Nachfrage unserer Redaktion. Nach dem neuerlichen Beschluss der Bundesregierung soll auch in einer Stadt im Rheinland eine zentrale Registrierungsstelle für Flüchtlinge geschaffen werden, wie es zunächst wenig konkret gemeldet wurde. Ist damit Leverkusen gemeint? Bei der Stadt Leverkusen liege noch keine diesbezügliche Anfrage vor, sagte Trick.

Wie genau die Stabstelle zur Unterbringung von Flüchtlingen umorganisiert wird, könne zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden: "Sie wird zum 1. Oktober in eine neue Organisationsstruktur überführt. Der Verwaltungsvorstand erarbeitet derzeit diese neue Struktur", heißt es aus dem Rathaus. Allerdings wird im gleichen Atemzug auch eine personelle Veränderung in der Stabstelle geben: Die bisherige Leiterin der Stabstelle, Renate Helff, wechselt am 1. Oktober in die AGL Leverkusen (Arbeitsagentur) und wird dort Geschäftsführerin. Bevor sie im April diesen Jahres für die Leitung der Stabstelle freigestellt wurde, war sie die persönliche Referentin des scheidenden Oberbürgermeisters Reinhard Buchhorn. In der AGL löst Renate Helff den bisherigen Geschäftsführer Christoph Meier ab, der zum 30. September dort ausscheidet. Helff kam ursprünglich aus der AGL, bevor sie zu Buchhorn wechselte.

Bislang war die Stabstelle neben der Leiterin besetzt mit Baudezernentin Andrea Deppe, Sozialdezernent Markus Märtens und einer Mitarbeiterin aus dem Sozialdezernat. Bereits im April hatte Buchhorn angekündigt, die Stabstelle könne auf acht Mitarbeiter erweitert werden.

(gt)
Mehr von RP ONLINE