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Film zeigt Bauprojekte in Leverkusen

Besonders gefördert : Film zeigt Bauprojekte in Leverkusen

Zum Tag der Städtebauförderung geht es in einem Achtminüter um den Hitdorfer Hafen, die „Alte Feuerwache“ in Wiesdorf, Schloss Morsbroich und weitere Orte.

Baustellen üben eine ganz eigene Faszination aus – wir erinnern uns an den Bau der Rathaus-Galerie vor mehr als zehn Jahren und die viele Baustellengucker. Solche Bauprojekte hält die Stadt ab Samstag, 8. Mai, in einem Film fest. Acht Minuten lang ist der Streifen, der Leverkusen größtenteils aus der Vogelperspektive beleuchtet. Anlass: In diesem Jahr begehen Bund, Länder und Kommunen das Jubiläum „50 Jahre Städtebauförderung“. Der dazugehörige Tag fällt auf den 8. Mai. Wegen der Corona-Pandemie kann der Tag nicht vor Ort gefeiert werden, wie es in Vor-Conrona-Zeit unter anderem in der Bahnstadt der Fall war. Dafür gibt es nun neue, kreative Formate. Eines davon: eben der Achtminüter aus Leverkusen auf der Seite „Städtebauförderung“, Zu sehen sind im Film die aktuell geförderten Städtebauprojekte in Hitdorf, Wiesdorf, Opladen und im Park von Schloss Morsbroich.

Aus der Vogelperspektive ist das Hafenareal in Hitdorf zu sehen, die kamera zoomt dann zur Baustelle Hitdorfer Straße, zur Stadthalle und zur Villa Zündfunke. Allesamt Projekte innerhalb des Integrierten Handlungskonzepts Hitdorf. „Der Film beschreibt den Stand der Dinge bei den Bauprojekten und zeigt einige Innenaufnahmen der Villa Zündfunke“, kündigt Stadtsprecherin Heike Fritsch an.

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In Opladen gibt es den Blick von oben auf Projekte des „Stadtteilentwicklungskonzepts“ – dazu zählt etwa die umgestaltete Fußgängerzone, die zwar auf das i-Tüpfelchen, einen Kronleuchter an der Kreuzung Kölner und Bahnhofstraße, verzichten musste, aber Bänke hat, die „die schönsten im Umkreis“ sind, wie Bezirksvorsteher Rainer Schiefer frohlockte. Und dazu zählt auch die sich etwas hinziehende Baustelle an der Schule Im Hederichfeld. Dort entsteht auch ein Quartierstreff für Opladen. Wie der Baufortschritt ist, zeigt im Film ein Kameraschwenk.

Von oben zu sehen ist auch ein Stückchen Wiesdorf: das in Planung befindliche Quartierszentrum im Zusammenspiel von „Alter Feuerwache“ und dem Schulgebäude an der Dönhoffstraße, das „Funkenplätzchen“ und der „für das Integrierte Handlungskonzept Wiesdorf impulsgebende Busbahnhof“, berichtet Fritsch.

Und auch beim Dauerprojekt Schloss Morsbroich wird aus Städtebauförderungsmitteln die gartenbauliche Revitalisierung und Attraktivierung des Schlossparks verwirklicht. Fritsch: „Der Film zeigt Schloss, die Gartenanlagen in der jetzigen Situation und Planungsskizzen, die einen Eindruck davon geben, wie das Areal seine Anziehungskraft als Naherholungs- und Ausflugsziel mit großer kultureller Bedeutung ausbauen kann“.

 Die Schule Im Hederichsfeld wird noch immer saniert, sie soll auch Quartierstreff werden.
Die Schule Im Hederichsfeld wird noch immer saniert, sie soll auch Quartierstreff werden. Foto: Uwe Miserius/Uwe Miseirus

Untermauert ist das Video mit Fakten wie den jeweils bisher genutzten Finanzmitteln aus der Städtebauförderung und den eigenen städtischen Finanzierungsanteilen. Etwa diesen:

• Die Fußgängerzone Opladen kostet rund 1,4 Millionen Euro, 80 Prozent kamen aus der Städtebauförderung, 20 Prozent sind städtischer Eigenanteil.

• Das Integrierte Handlungskonzept Hitdorf hat ein Gesamtvolumen der förderfähigen Maßnahmen von 9,3 Millionen Euro, davon anteilig: gut 6,7 Millionen Euro als Fördermittel von Land und Bund sowie rund 1,7 Millionen Euro private Investition. Die Stadt Leverkusen trägt rund 0,9 Millionen Euro.