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Leverkusen: Festliche Wiedereröffnung der Maximilian-Kolbe-Kita

Leverkusen : Festliche Wiedereröffnung der Maximilian-Kolbe-Kita

Insgesamt 98 Kinder besuchen derzeit die Kindertagesstätte Maximilian-Kolbe in Quettingen, darunter 34 Kinder, die jünger als drei Jahre sind. Für 800.000 Euro wurde der Bau, der 1977 errichtet wurde, mit Hilfe von Bund, Land und Kommune umgebaut und hat die Qualifizierung für U3-Kinder erhalten.

Besucherin Carina (9) kommt bald auf die weiterführende Schule, aber am Samstag geht sie mit ihrer Mutter nochmals in ihren ehemaligen Kindergarten, der nach dem Umbau wiedereröffnete. Begeistert betritt sie die Regenbogen-Gruppe. Diese besteht nur aus U3-Kindern, denn keins ist älter als drei Jahre alt. "Ich wäre damals gerne in diese Gruppe gegangen, dann hätte ich viel länger mit den Kindern spielen können", sagt Carinna.

"Wir haben das ganze Gebäude verändert. Es sind Schlafräume für die Kinder hinzugekommen und der Bewegungsraum wurde verdoppelt", erklärt Marianne Valle, Leiterin der Kindertagesstätte. Der Schwerpunkt liege auf Bewegung, weshalb der Bewegungsraum neu gestaltet wurde. Akustikdecken sorgen für geringere Lärmbelastung. Vor 20 Jahren fand der erste größere Umbau der Kita statt, die damals nur drei Gruppen hatte.

Der jetzige Umbau der Caritas-Tagesstätte habe lediglich elf Monate gedauert. "Es war gute Arbeit der Erzieherinnen, auch diese Zeit des Umbaus und des Kampfes gegen Lärm und Staub in eine schöne für die Kinder zu verwandeln", sagt die Leiterin.

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Michaela Kasnar (40) ist begeistert von dem Ergebnis des Umbaus. Ihre Tochter Marina (6) kommt bald in die Schule und ist selbst damals als U3-Kind in den Kindergarten gekommen. "Es bietet sich eine Flut an Vorteilen durch den frühen Besuch", ist sie sich sicher. "Die Kinder werden schneller zivilisiert und selbstständiger." Ihr ältester Sohn ist bereits 17 Jahre alt und auch in die Maximilian-Kolbe-Tagesstätte gegangen. Das jüngste Kind kam mit 14 Monaten in den Kindergarten. "Es ist auch für uns neu", erzählt Erzieherin Anika Prenger. Auch die größeren Kinder seien begeistert. "Sie kommen, um mit den Kleinen zu spielen, das ist immer sehr schön."

(RP)