FDP Leverkusen fordert Parkgebührenstopp an der Stauffenbergstraße

Opladener Bahnhof : FDP: Parkgebührenstopp Stauffenbergstraße

Erst soll das Parkhaus auf der Westseite fertig sein, dann erneut über Gebühren nachgedacht werden.

Die Parkraumbewirtschaftung in der Stadt  ist nach einem Ratsbeschluss von vergangenem Herbst frisch geregelt: Seit Anfang August beziehungsweise Anfang September werden etwa auf dem Rennbaumplatz und auf dem Marktplatz Schlebusch Parkgebühren erhoben. Und auch auf dem Schotterparkplatz an der Stauffenbergstraße haben Parkscheinautomaten Einzug gehalten.  Gerade seit letzterem macht Friedrich Busch (FDP)  einen „Kampf um die letzten kostenlosen Parkplätze am Opladener Bahnhof“ aus.  Die vom Rat beschlossene Neuregelung „schlägt nach Ende der Sommerferien voll durch: Der sonst schon in den Morgenstunden voll besetzte Parkplatz wird von Berufspendlern gemieden, seitdem die Stadt diesen Parkplatz kostenpflichtig gemacht hat“, beschreibt der FDP-Politiker. Das Thema sei ein wichtiges im anstehenden Kommunalwahlkampf.

„Statt durch attraktive Parkangebote Berufspendler vom Auto auf die Schiene zu locken bzw. das Autofahren von der Innenstadt an den Rand zu verlagern, erreicht man jetzt durch die Einführung des gebührenpflichtigen Parkens beim Parkplatz Stauffenbergstraße genau das Gegenteil.“ Berufspendler umgingen den Parkplatz, weil sie nicht bereit seien, „im Monat 48 Euro Parkgebühren zu bezahlen“. Anfang der Woche seien dort nur 29 „von sonst über 200 Parkplätzen belegt“ gewesen.

Stattdessen werde „entweder auf die kostenlosen Park&Ride-Plätze auf der Ostseite ausgewichen (300 Plätze) oder aber auf die provisorischen Parkplätze auf der Westseite des Bahnhofs (ca. 200 Plätze). Da um spätestens 7.30 Uhr aber alle Parkplätze belegt sind, beginnt der Parksuchverkehr in und um die Opladener Innenstadt“, merkt Busch an. Parteikollege Uwe Bartels stimmt zu: „Durch die Einführung von Parkgebühren auf dem Parkplatz Stauffenbergstraße hat sich die Situation für Pendler deutlich verschlechtert. Die Anwohner nehmen nun das Angebot der Pendlerparkplätze am Bahnhof in Anspruch, wodurch die Berufspendler gezwungen sind, den bewirtschafteten Parkplatz zu nutzen, welcher noch dazu weiter vom Bahnhof entfernt ist“, notiert Bartel. Für die FPD sei „eine Bewirtschaftung dieses Parkplatzes erst angebracht, wenn er mittels einer Parkpalette ausgebaut wird“.

Auf dem Schotterparkplatz Stauffenbergstraße muss nun bezahlt werden. „Der Parkplatz wird deshalb deutlich weniger genutzt“, sagt Friedrich Busch. Foto: Friedrich Busch

Die FDP beantragt, die Aussetzung der Bewirtschaftung des Parkplatzes Stauffenbergstraße und der Anwohnerparkregelung im Umfeld von Stauffenbergstraße und Bahnhof Opladen – bis zur Fertigstellung des Bahnhofsquartiers auf der Westseite mit dem dort geplanten Parkhaus und bis die vom Rat beschlossene Parkpalette auf dem Parkplatz Stauffenbergstraße errichtet wurde.

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