Sportpark Leverkusen : Mobilität und Sicherheit beim Fahrradtag gefragt

Es war ein ständiges Kommen und Gehen, als der Sportpark Leverkusen – unterstützt durch den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) – zum achten Fahrradtag eingeladen hatte.

Während sich Kinder beim Kölner Spielecircus vergnügen konnten, interessierten sich Erwachsene mehr für neueste Fahrradtrends. Zahlreiche Händler aus Leverkusen und Umgebung boten vor der Ostermann-Arena zudem Gelegenheit, die Zweiräder noch vor Ort zu testen. Ganz neu eingetroffen beim Fahrradcenter Prinz in der Bismarckstraße sind zum Beispiel E-Scooter. Wolfgang Mondry, Radfahrer aus Leidenschaft, führte die kleinen Flitzer vor, die es auf eine Geschwindigkeit von 20 Stundenkilometer bringen und – wie ein Mofa – ausschließlich mit Helm und auf der Straße gefahren werden dürfen.

Im Anschluss an eine Podiumsdiskussion, bei der sich Vertreter politischer Parteien zum Thema „Verkehrswende in Leverkusen“ austauschten, gab die Polizei einige Tipps zur Sicherheit rund ums Fahrrad. Das wertvollste an einem E-Bike, verdeutlichte Ewa Bedkowski vom Polizeipräsidium Köln, sei der Akku. „Am besten wäre, diesen vom Rad mitzunehmen, während es unbeaufsichtigt ist.“, riet sie. Seit letztem August fahren auch die Eheleute Rita und Willi Keller aus Rheindorf ihre E-Bikes und haben bislang schon 1600 Kilometer zurückgelegt. „Das Rad ist mein liebster Schatz“, sagte die 63-Jährige. „Wir werden alles daransetzen, dass es Diebe schwer haben.“ Auf die Idee jedoch, auch den Akku gravieren zu lassen, sind sie noch nicht gekommen. Genau das aber empfahl die Polizeivertreterin.

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