Es geht auch ohne Pfandring

Zwölf Millionen Menschen in Deutschland an oder unter der Armutsgrenze - das sind Zahlen, die aufrütteln. Und natürlich hat jeder von uns schon Mitmenschen erlebt, die Abfalleimer auf der Suche nach Pfandmaterial durchwühlen, das sie dann in ein paar Cent Bargeld umwandeln können.

Ihnen zu helfen, ist ehrenhaft, aber muss es direkt wieder typisch deutsch sein? Mit Design-Entwicklungen, die viel Geld kosten? Geld, dass die Betroffenen zweifellos lieber ausgezahlt hätten. Vorschlag: Wer Pfand-Dosen oder Flaschen hat, kann diese künftig neben dem Mülleimer abstellen. Das erfüllt den gleichen Zweck, verschlingt aber nicht unnötig Geld. (peco)

(RP)