Erfolgreicher Herbstmarkt der Aktionsgemeinschaft Opladen.

Verkaufsoffenes Wochenende : Kreative Lösungen für den Herbstmarkt in Opladen

Mit dem Herbstfest einschließlich verkaufslangem Samstag und verkaufsoffenem Sonntag hatte die Aktionsgemeinschaft Opladen (AGO) wirklich Glück – ganz im Gegensatz zur City-Werbegemeinschaft eine Woche zuvor.

Händler sorgten für ein buntes Bild und boten zugleich Inspirationen und Zubehör für dekorative Veränderungen in Haus und Garten.

Um allen Anforderungen der Kaufleute zu genügen, hatte AGO-Vorsitzender Dirk Pott eine kreative Lösung gefunden: Die fünf Stände des Frischemarktes rückte er am Samstag an den Rand der Fußgängerzone in Richtung Altstadtstraße. So wurden die anderen Marktbeschicker durch den Abbau nicht gestört, außerdem blieben keine Lücken offen.

Der Freiraum wurde am Sonntag durch den zweiten Blumenhändler aus den Niederlanden wieder geschlossen. Zusammen mit den Gärtnereibetrieben am Fußgängerzonen-Eingang in Höhe Kölner Straße wirkte der Blumenverkäufer als zusätzlicher Anziehungsmagnet. „Knochenprinzip“ heißt die Methode, mit der Kunden durch Geschäfte angelockt werden, die stets an gegenüberliegenden Enden von Zentren untergebracht sind.

Zudem wird sich in Nähe der Aloysius-Kapelle schon bald einiges verändern: Sowohl der Obst- und Gemüsehändler Hugeybiye Hilal-Feinkost, als auch das Filial-Unternehmen Blumen Risse haben zum Jahresende ihre Kündigung erhalten. Ab 2. Januar beginnt der Umbau, beide Geschäfte sollen zu einem etwa 220 Quadratmeter großen Frischemarkt zusammengelegt werden. Eigentümer Mehmet Ocak (Kamps) will dort ab 1. März unter anderem Frischwaren wie Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Blumen anbieten.

Am Wochenende sorgten zunächst viele gut gelaunte Käufer für ansehnliche Umsätze. Während Trödler aus Opladen und Umgebung ihr Sammelsurium an Ständen in der Goethe- und Bahnhofstraße verkauften, läuteten Gartenbaubetriebe den Herbst mit Blumen und Pflanzen ein. Gefragt waren vor allem farbige und winterfeste Gewächse, die auch den Frost überdauern, wie zum Beispiel rote oder weiße Schneeheide oder Silberkraut. „Zusammen mit pflegeleichten und ebenfalls winterfesten Ziergräsern ergibt das Ensemble eine wunderbare Herbstbepflanzung“, beschrieb Anna Kurth, Mitarbeiterin des Burscheider Gartenbaubetriebes Bernd Steinbach.

Hier fanden auch Türkränze aus Wacholderbeeren und Kürbisgestecke reißenden Absatz. Pina (28) füllte beispielsweise eine Tüte mit zahlreichen kleinen Zierkürbissen, die sie für eine Fotocollage verwenden möchte. Nur die großen Kürbisse, in die sie für Halloween Fratzen schnitzen wird, fehlen noch.