Drogen-Razzia in Köln und Leverkusen

Razzia in Köln und Leverkusen : Schlag gegen Rocker-Szene - Marihuana-Plantage im Keller

Die Polizei hat am Dienstagvormittag in Köln-Porz  vier Wohnungen sowie drei Gaststätten durchsucht, ebenso ein Lokal in Quettingen. Es wurden 160 Marihuanapflanzen und eine Schusswaffe gefunden.

Den Wohnungsinhabern und dem Geschäftsführer (43) einer der Kölner Gaststätten wird vorgeworfen, banden- und gewerbsmäßig Marihuana angebaut und mit den Drogen regen Handel betrieben zu haben. Er soll dem Haftrichter vorgeführt werden. 

Mit Durchsuchungsbeschlüssen in der Hand betraten Kripobeamte die Wohnungen und Lokale. In zwei Kellerräumen von Wohnhäusern fanden sie laut Polizeibericht Marihuana-Plantagen mit etwa 160 Pflanzen. Den 43-jährigen Kölner rechnet die Polizei der  Rockerszene zu.

In seinem VW Golf stellten die Ermittler eine scharfe Schusswaffe, eine Sturmhaube und ein Nachtsichtgerät sicher. Zudem besteht bei acht in den Gaststätten aufgestellten Spielautomaten der Verdacht, dass diese manipuliert wurden, um die Chancen auf Gewinnauszahlungen zu reduzieren. Eine Ermittlungsgruppe der Kripo hatte bereits im Oktober 2017 den 43-Jährigen ins Visier genommen.

(bu)
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