Kommentar: Dreistes Spiel im Baudezernat

Kommentar: Dreistes Spiel im Baudezernat

Es ist nicht das erste Mal, das Leverkusens Baudezernentin Andrea Deppe in der Kritik steht. Aber der neueste Vorgang in Sachen Verärgerung der Bevölkerung trägt dreiste Züge.

Da wird angedeutet, die Politik habe quasi selbst verschuldet, dass der verdreckte und mittlerweile wohl auch gefährliche Innenhof der Pestalozzischule nicht saniert worden ist. Schließlich habe die Politik ja beschlossen, fünf Millionen Euro aus dem Landesförderprogramm "Gute Schule 2020" für Digitalisierung zu reservieren.

Dadurch sei die für 2018 vorgesehene Sanierung leider ausgefallen. Kein Wort davon, dass deutlich vor dem Programm, nämlich 2016, bereits 30.000 Euro im städtischen Etat für die Sanierung reserviert waren.

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Wofür wurde das Geld ausgegeben? Und warum wird die Öffentlichkeit in die Irre geführt? Entweder, das Baudezernat hat bewusst falsch informiert, oder die linke Hand weiß dort nicht, was die rechte tut. Beides wäre für Andrea Deppe fatal.

(RP)