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Die Sparda-Bank Opladen stellt Werke der Künstlerin Eva Löffler aus.

Ausstellung : „Lieblings-Orte“ verzaubern Filiale der Sparda-Bank

Die Sparda-Bank Opladen stellt Werke der Leverkusener Künstlerin Eva Löffler aus. Mit Aquarell, Acryl und Pastell nimmt sie Betrachter mit an ihre Lieblingsorte.

„Wir freuen uns über die schöne Mischung, den Künstlern werden keine Grenzen gesetzt“, sagt Christina Spermann, Filialleiterin der Sparda Bank an der Kölner Straße, anlässlich der neuen Kunstausstellung „Lieblings-Orte“, der Leverkusenerin Eva Löffler.

Die Gemälde zeigen Landschaften aus Dänemark, Straßen in Bremen, sowie den Altenberger Dom, die Gezelinkapelle in Schlebuch und den Japanischen Garten in Wiesdorf. Löffler sagt, sie möchte ihre eigenen Eindrücke, ihre wahrgenommene Stimmung wiedergeben.

„Ich bin eine Lustmalerin“, erzählt sie. Schon „vor einer gefühlten Ewigkeit“ habe sie mit Porzellanmalerei angefangen, „Acryl ist aber mein Ding“, betont sie. „Als die Kinder noch Zuhause wohnten, habe ich nur vor mich hingemalt“, berichtet die dreifache Mutter weiter. Als diese auszogen, habe sie „mit Kursen durchgepowert“ und viel Zeit in ihre künstlerische Ausbildung gesteckt. Arbeit könne sie die Malerei aber nicht nennen, auch wenn sie mehrere Stunden investiert, um ein Bild zu perfektionieren.

Der Verkauf ihrer Werke bereite ihr „gemischte Gefühle“. Es stecke eben sehr viel Herz in jedem Gemälde, weswegen einige Ausstellungsstücke auch nicht zum Verkauf stehen – es sind Orte, zu denen Eva Löffler eine zu persönliche Bindung hat. Ein Teil der Exponate ist allerdings käuflich, die Preise liegen zwischen 120 und 400 Euro.

Noch bis zum 2. November werden sie gezeigt, dann wechselt die Ausstellung. „Die Warteliste der Bewerber, ist lang“, berichtet Filialleiterin Spermann. Seit 2004 verschönert die Bank ihre Wände auf diese Art. So wurden schon Fotos, Gemälde und Stickbilder ausgestellt, im November soll zusätzlich Musik der Künstler gespielt werden.

Der Kundschaft gefällt’s: „Die Kunden nehmen das super an, sie erkundigen sich schon im Voraus nach dem neuen Künstler“, sagt Spermann. Es sei wichtig, niemanden zu bevorzugen, obwohl darauf geachtet werde, dass die Künstler aus dem Leverkusener Raum stammen. „Wir wollen die Künstler in unserem Einzugsgebiet stärken. Aber das ist kein K. O.-Kriterium, einem Kölner würden wir auch Asyl gewähren“, scherzt Spermann. Es gehe darum, nicht nur Bürodrucke aufzuhängen, sondern etwas Besonderes zu präsentieren. Das habe man mit den Bildern von Eva Löffler geschafft.