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Die Karnevalsfreunde Manfort feierten närrisch ihr Sommerfest.

Jecken feiern Sommerfest : Manfort feierte im Sommer im Karnevalsfieber

Die Karnevalsfreunde boten alles, was die echten Narren in wahre Stimmung versetzt. Der Präsident: „Es ist sagenhaft, dass wir nach 18 Monaten endlich wieder miteinander feiern dürfen.“

Nein, die tollen Tage haben noch nicht begonnen. Beim Sommerfest der Karnevalsfreunde Manfort feierten hunderte Raderdolle und Knatschverdötschte im Karnevalsfieber dennoch – passend zum Motto der Session „0011 – Lizenz zom Fiere“ – eine stimmungsvolle Party mit karnevalistischen Einlagen.

Zum Beispiel mit Kabarettist Volker Weininger, der in der Session als „Sitzungspräsident“ in die Bütt tritt. Oder mit der Newcomer-Band „Planschemalöör“, die im Raum Köln/Bonn gerade durch die Decke geht. Zuvor war bereits der Bayer Spielmannszug auf das Gelände marschiert. Und die Tanzgruppe „Die Schlebuscher“ hatte vor der Bühne ihre Mariechen hochfliegen lassen. Weil die Formation noch im Training ist, beschränkte sich die Vorführung auf zwei flotte Tänze aus dem Repertoire. Dafür erntete die Gruppe viel Beifall. „Der Applaus geht runter wie Öl“, freute sich Kommandant Nico Fechner.

Die Karnevalsfreunde hatten für alles gesorgt, was echte Narren in wahre Stimmung versetzt. Während sich Vereinsmitglieder mit Familien, Freunden und Vertretern von örtlichen Karnevalsvereinen am Samstag auf dem Kirchplatz neben dem Pfarrheim von St. Joseph versammelten und mit der Sonne um die Wette strahlten, fehlten lediglich Alaaf-Rufe und Konfetti. Präsident Virgilio Perez Guembe verdeutlichte: „Es ist sagenhaft, dass wir nach 18 Monaten endlich wieder miteinander feiern dürfen.“ Perez und weitere Aktive waren eigens mit grünen Shirts samt aufgedrucktem Vereinslogo und „Kallendresser“-Maskottchen bekleidet, die für diesen Anlass neu angeschafft worden waren.

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Außerdem ehrte der Präsident des 1930 gegründeten Vereins insgesamt fünf treue Vereinsmitglieder: Gerhard Schmidt (25 Jahre), Rainer Pantenburg (33 Jahre), Gerd Holthaus (50 Jahre), Hans Günther Rumpf (55 Jahre ), Hans Etzkorn (70 Jahre). Darüber hinaus wurden Claudia Schmidt, Chefin der Manforter Lappenclowns, und Andreas Willers für unermüdlichen Einsatz zugunsten der Brauchtumspflege von FLK-Präsident Thomas Lingenauber ausgezeichnet.

Bald nach seiner ersten offiziellen Amtshandlung eilte Lingenauber aber weiter zur Stadtgarde Opladen, da sein eigener Verein ebenfalls ein Sommerfest feierte. Literat Jörg Haacke, der die Veranstaltung einschließlich Hygienekonzept gemeinsam mit fünf anderen Mitgliedern organisiert hatte, erklärte: „Wir wollten uns einfach mal wieder etwas gönnen.“ Und er offenbarte, dass es ein derart karnevalistisches Programm nie zuvor bei einem Sommerfest gegeben habe, das letzte liege ohnehin rund zehn Jahre zurück. Nach dem guten Anklang würde er ähnliche Feste für die Zukunft einplanen.

Bereits jetzt liegen die Programme für die Session 2022 vor :
www.karnevalsfreunde-manfort.de