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Dicker Ast abgebrochen: Dhünnweg Schlebusch bleibt gesperrt

Schlebusch : Dicker Ast abgebrochen: Dhünnweg bleibt gesperrt

Im Oktober könnte der Baumkronen- und Pflegeschnitt auf dem Weg in Schlebusch frühestens vorgenommen werden.

Der Dhünnweg bleibt gesperrt. Anlass für die erneute Mitteilung der Stadt: Ende der vergangenen Woche ist ein rund 30 Zentimeter dicker Ast aus etwa zehn Metern Höhe abgebrochen und auf den Weg gefallen. „Die Wucht des Astbruchs hat die Grundstücksumzäunung von Haus Nazareth niedergelegt. Der baumlange Ast selbst ist in mehrere Stücke zerborsten, Spaziergänger hätten seinen Aufprall nicht überlebt“, teilt die Stadt mit. Die städtischen Technischen Betriebe (TBL) weisen darauf hin, dass es derzeit nicht erlaubt ist, diesen Weg zu benutzen. Die TBL setzten die Absperrung dort mit gutem Grund immer wieder instand. Bürger hatten die Absperrungen immer wieder aufgebogen, um sich doch einen Weg zu bahnen.

Zum Hintergrund: Der Fuß- und Radweg ist seit dem Frühjahr Gesprächsstoff in der Stadt und in der Politik. Vor allem die FDP fordert beständig die Wiederöffnung des Weges unter gewisser Beschilderung. Die Stadt hatte den Weg gesperrt, „weil die Pappeln auf dem Dhünnweg zwischen Kreisverkehr Odenthaler Straße und Dhünnbrücke nicht bruchsicher bzw. morsch sind“. Die TBL hatten begonnen, die maroden Bäume zu fällen, mussten das aber wegen Beschwerden von Naturschützern und einer Intervention der Bezirksregierung stoppen. „Aufgrund der weiterhin bestehenden Verkehrssicherungspflicht wurde der Weg daher von der Verwaltung/TBL gesperrt“, fasst die Stadt zusammen.  Das Aufstellen des Hinweises „Nutzung auf eigene Gefahr“ reiche zur Verkehrssicherung nicht aus. „ Auch ein von der Bezirksvertretung III beschlossener Baumkronen- und Pflegeschnitt kann nicht vor Oktober erfolgen. Bis dahin wird der Weg für die Öffentlichkeit gesperrt bleiben.“

(LH)