Leverkusen Dem Finanzamt fehlen noch Grundsteuer-Infos

Bilanz aus Leverkusen · Rund 70 Prozent der benötigten Grundsteuer-Erklärungen liegen nach Ablauf der Frist vor. Säumige Eigentümer müssen mit Verspätungszuschlägen bis hin zum Zwangsgeld rechnen.

 Die Frist ist abgelaufen. Doch fehlen noch zahlreiche Grundsteuererklärungen.

Die Frist ist abgelaufen. Doch fehlen noch zahlreiche Grundsteuererklärungen.

Foto: dpa/Marijan Murat

Dank der Digitalisierung sind die Grundsteuerpapierberge im Finanzamt eher Hügelchen. Denn: Es liegen „liegen insgesamt 63.400 Erklärungen vor, rund 70 Prozent. Davon wurden über 90 Prozent digital abgegeben“, berichtet Finanzamtsleiter Ludger Ruthmann. „Wir werden jetzt die nächsten Schritte einleiten. Das bedeutet, dass wir alle Eigentümer, die ihrer Verpflichtung zur Abgabe der Grundsteuererklärung bisher nicht nachgekommen sind, mit einem Erinnerungsschreiben zur Abgabe auffordern werden.“ Wer darauf nicht reagiert, muss damit rechnen, dass das Finanzamt die Besteuerungsgrundlagen schätzt. Die Verpflichtung zur Abgabe der Grundsteuererklärung bleibe aber bestehen. Und: Die Finanzverwaltung kann zudem einen Verspätungszuschlag bis hin zu einem Zwangsgeld festsetzen. „Die Abgabe der Grundsteuererklärung ist weiterhin digital über das Online-Finanzamt ,Elster‘ möglich“, betont Ruthmann. Auch alle Hilfsangebote zum Ertellen der Erklärung blieben auf www.grundsteuer.nrw.de bestehen. Auch die Grundsteuer-Holtine sei montags bis freitags, 9 bis 18 Uhr, erreichbar unter 0214 89280-1959.

(LH)