1. NRW
  2. Städte
  3. Leverkusen

Das sind die Tipps der Leverkusener Apotheker zur Corona-Gefahr 

„Keine Hamsterkäufe“ : Das sind die Tipps der Apotheker zur Corona-Gefahr

Leverkusener Pharmazeuten warnen vor Hamsterkäufen und geben Hinweise zum Verhalten in ihren Verkaufsstellen.

(bu) Vor dem Hintergrund der Coronakrise sind auch in Leverkusen die Mitarbeiter in den Apotheken häufig gefragte Ansprechpartner. „Unser fachlicher Rat ist in dieser Ausnahmesituation ganz besonders gefragt“, sagt Klaus Schaefer, Pressesprecher der Apotheker in Leverkusen. „Wir sind derzeit unermüdlich für die Menschen als Gesundheits- und Krisenmanager im Einsatz.“ Mit Blick auf die Pandemiesituation sei  es wichtig, sich selbst vor dem Virus zu schützen. Dazu geben die Apotheken in Leverkusen aktuelle Hinweise.

Medikamente am besten alleine abholen Vor dem Hitergrund der Landesverordnungen ist  maximal eine  Begleitperson erlaubt. Um unnötige Wartezeiten in der Apotheke zu vermeiden, kann es hilfreich sein, die Medikamente in der Apotheke telefonisch oder per E-Mail vorzubestellen. So kann dort alles für die Abholung des Medikamentes vorbereitet werden.

Manchmal kann etwas Geduld gefragt sein, da einige Apotheken mit allgemeinen und medizinischen Fragen telefonisch überlastet sind. Medikamente können auch über den Botendienst der örtlichen Apotheke geliefert werden. Dieser Service ist insbesondere für Risikopatienten, Verdachtsfälle und Menschen in häuslicher Quarantäne wichtig. Die Beratung erfolgt in diesem Fall telefonisch.

Verdacht auf Coronavirus? In diesem Fall sollten Betroffene unbedingt zu Hause bleiben und den Botendienst der Apotheke nutzen oder einen Angehörigen schicken, um die Arzneimittel in der Apotheke abzuholen“, rät Schaefer. Wenn ärztliche Hilfe benötigt wird, können sich die Betroffenen telefonisch bei den Ärztlichen Bereitschaftsdiensten unter 116 oder 117 melden oder in ihrer Hausarztpraxis anrufen.

Abstand halten, Etikette und sonstige Schutzmaßnahmen beachten Bei einem Besuch in der Apotheke sollte ein Sicherheitsabstand von anderthalb, besser sogar zwei Metern zum pharmazeutischen Personal und  Patienten eingehalten werden. Auch sollte man so lange vor der Apothekentür warten, bis ein Bedienplatz frei ist. Viele Apotheken haben mittlerweile durch transparente Glas- oder Acrylglasscheiben an den Bedienerplätzen für noch mehr Infektionsschutz bei der Beratung gesorgt. Nicht in die Hände, sondern in den Ellbogen zu husten und zu niesen.

Keine Arzneimittel hamstern Die Nachfrage nach Arzneimitteln ist derzeit hoch. Gekauft werden vor allem Erkältungsmedikamente wie Fieber- und Schmerzmittel, Vitamin C, Vitamin- und Zinkpräparate. Bei solchen rezeptfreien Arzneien gibt es viele Präparate verschiedener Hersteller und daher keinen Mangel. „Die Apotheken haben sich zudem gut vorbereitet und die Lagerbestände erhöht. Es gibt keinen Grund, Arzneimittel zu hamstern“ sagt Schaefer.

Sonntagsöffnung? Von der duurch die NRW-Landesregierung erlassenen Möglichkeit, auch sonntags zu öffnen, machen Leverkusener Apotheken nur vereinzelt Gebrauch, da durch den Notdienst immer genügend Apotheken rund um die Uhr geöffnet hätten, erklärt Apothekensprecher Schaefer. Zu finden sind die jeweiligen Notdienst-Apotheken über eine PLZ-Suche auf der Internetseite www.aknr.de/notdienstsuche

(bu)