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Darum ist die Diepentalsperre in Leverkusen jetzt leer

Wupperverband nennt die Gründe : Darum ist die Diepentalsperre jetzt leer

Die Diepentalsperre zwischen Leverkusen und Leichlingen ist so gut wie leer. Ist das schon der Start für die Umbaupläne des Areals? Der Wupperverband klärt jetzt auf.

Das Wasser wurde jüngst abgelassen. Winterspaziergänger am Ausflugsziel rieben sich irritiert die Augen über die Ebbe im Becken, das früher zu Bootfahrten und Schwimmvergnügen einlud und ein begehrtes Ausflugsziel im Bergischen für Naherholungssuchende war. Mit den Jahren verlandete die Diepentalsperre, die Gastronomie stellte ihren Betrieb ein, der Minigolfplatz verfiel zunehmend. Zuletzt räumten die Camper ihren Platz.

Ganz langsam kommt wieder Leben in den Bereich, etwa mit Imbissangeboten. Die Zukunft für das Areal könnte wieder groß werden. Unter anderem ist geplant, die Talsperre zurückzubauen und das System Murbach/Diepental als Gemeinschaftsprojekt zwischen neuem Eigentümer des Hauses Diepental, Wupperverband und den Städten Leverkusen, Burscheid und Leichlingen im Kontext der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu renaturieren.

Es soll „soll ein Freizeit- und Urlaubsort für Tagestouristen, Tagungsgäste und Urlauber in charakteristischer Nähe zum Wasser entstehen“, heißt es. War das Wasserablassen aus der Talsperre schon die Vorbereitung dafür?

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Der Wupperverband winkt ab: „Das Ablassen des Wassers vor einigen Tagen gehört nicht zu den Planungen, den Murbach zu renaturieren“, berichtet eine Sprecherin. Die Auflösung: Das Wasser sei wegen eines technischen Defekts abgelassen worden.

(LH)