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Currenta öffnet Leverkusener Deponie für Flut-Schlamm

Unternehmen helfen vielfältig : Currenta öffnet Leverkusener Deponie für Flut-Schlamm

Chempark-Betreiber Currenta und dort ansässige Unternehmen unterstützen die Opfer der Flutkatastrophe in vielfältiger Weise. Sowohl aus der Chempark-Belegschaft als auch von den Unternehmen selbst kam sofort der Wunsch nach Unterstützung, berichtet Currenta.

Seitdem sei einiges organisiert und umgesetzt worden. Joachim Beyer leitet den Koordinierungsstab in der Sicherheitszentrale im Chempark. Er sagt: „Die Menschen und Unternehmen helfen, wo sie können, und zwar so schnell wie möglich, um die erste Not zu lindern.“

Güter oder Abfall wird transportiert und Schlamm, der nach der Flut immer noch an vielen Stellen in Straßen und Häusern zu finden ist, auf der Deponie am Chempark-Standort Leverkusen entsorgt. Zusätzlich können große Mengen an Sperrmüll zwischengelagert werden. Elektrofachkräfte stehen für den Einsatz im Stadtgebiet bereit.

Auch finanzielle Unterstützung kommt von den Unternehmen. Die Summe der einzelnen Spenden an überörtliche Hilfsorganisationen sowie lokale Institutionen wie zum Beispiel die Bürgerstiftung in Leverkusen belaufen sich nach Unternehmensangaben aktuell auf weit über eine  Million Euro. Dazu kommt: Einige Unternehmen haben zu weiteren Spenden aufgerufen und wollen den Betrag zum Beispiel bis 100.000 Euro verdoppeln.

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Auch das persönliche Engagement der Mitarbeiter kann sich sehen lassen. Mehre Hundert Menschen sind beteiligt, vernetzen sich und sorgen für Unterstützung. Auch in firmeneigenen Plattformen findet ein Austausch statt. Mitarbeiter organisierten Sachspenden und Hilfstransporte.

(bu)