1. NRW
  2. Städte
  3. Leverkusen

Covestro setzt jetzt auf digitale Schichtbücher

Wirtschaft : Covestro setzt jetzt auf digitale Schichtbücher

Digitalisierung ist eines der wichtigen Themen auf der Agenda von Covestro – und wird jetzt weltweit an den Standorten Realität: Der Kunststoffkonzern stellt in 90 Produktionsanlagen den Schichtbetrieb auf das digitale Schichtbuch „Shiftconnector“ um.

Fast die Hälfte der Betriebe sind schon mit dem neuen elektronischen System ausgestattet, die übrigen sollen bis Jahresende folgen. „Am Ende sollen 8000 Anwender vom digitalen Schichtbuch als verlässliche Informationsquelle bei ihrer Schichtübergabe profitieren“, sagt das Unternehmen.

In der Praxis heißt das: Der Papierkram bei der Schichtübergabe entfällt. „Schichtübergaben sind traditionell ein neuralgischer Punkt in einem 24-Stunden-Schichtbetrieb“, fasst Vorstandsmitglied  Klaus Schäfer aus seiner fast 30-jährigen Erfahrung in der Prozessindustrie zusammen. Dazu kommt: Covestro wollte ein weltweit einheitliches System nutzen, auch wenn es regonal unterschiedliche Anforderungen gibt. Das musste erstmal gefunden werden: „,Eine Kernanforderung an die IT bestand darin, ein global einheitliches elektronisches System für die Schichtübergabe zu implementieren“, sagt Projektleiter Michael Knust. Zuvor wurden beim früheren Bayer-Tochterunternehmen unterschiedliche elektronische und papierbasierte Varianten für die Schichtübergabe eingesetzt.

  • Die Linie 255 fährt zum Beispiel
    Nach Kündigung von Wiedenhoff durch den VRS : SPD sorgt sich um Linienbusverkehr ab Juli
  • Zwölf Spielerinnen verlassen Bayers Fußballerinnen. Ein
    Fußball, Frauen-Bundesliga : Bayers Fußballerinnen vollziehen einen Umbruch
  • Corona-Pandemie : Inzidenz in NRW sinkt weiter - fünf Kreise unter 10

Neben der Anforderung, dass das System webbasiert sein sollte, mussten auch die Mitarbeiter eingebunden werden. Dass das neue System fruchtet,  sagen zwei, die es in der Praxis getestet haben: „Früher war es so, dass ich meine Information mühsam vor Schichtende sammeln musste“, sagt Schichtmeister Peter Gartz. Betriebsleiter Jan Schönberger fügt an: ,,Heute schreibt der Schichtmeister oder jeder andere Mitarbeiter auch eine Meldung im Shiftconnector, und wir sehen, was ist in den letzten drei Wochen jetzt wirklich Wichtiges passiert.“ Bis Jahresende sollen dem Mitarbeiter in 90 Betrieben zustimmen