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Coronvirus Leverkusen: Von 184 Corona-Infizierten sind 124 genesen

Corona aktuell : Lockerungen gelten ab Montag

Geschäfte bis 800 Quadratmeter dürfen wieder öffnen, Restaurants bleiben zu. Handwerkskammer fordert Ausrüstung zum Schutz von Angestellten und Kunden.

Fallzahlen In der Stadt seien 184 Infektionsfälle mit dem Coronavirus zu verzeichnen, meldet die Stadt am Sonntag. Darunter seien aktuell 124 Genesene. Bislang sind drei Leverkusener im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Lockerung Die Stadt fasst die ab Montag, 20. April geltenden neuen Corona-Regelungen in NRW so zusammen: Zusätzlich dürfen alle Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern öffnen. Dazu Kfz-Händler, Fahrradhändler, Buchhändler, Einrichtungs-/Möbelhäuser und Baby-Fachmärkte. Es gelten in den Geschäften Eintritts-, Abstands- und Hygieneregeln. Einkaufszentren dürfen öffnen, damit die darin liegenden Geschäfte, besucht werden können. Geschlossen bleiben Bars, Clubs, Diskos, Spielhallen, Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos, Museen, Prostitutions- und Amüsierbetriebe, Friseure, Nagel-, Fitness-, Sonnenstudios, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Sportvereine, Spiel- und Bolzplätze, sonstige Sport- und Freizeiteinrichtungen, Volkshochschulen, Musikschulen, sonstige öffentliche und private Bildungseinrichtungen. Gottesdienste sind nicht gestattet, Restaurants/Imbisse/Cafés bleiben zu, Belieferung und Außer-Haus-Verkauf sind erlaubt. Bestehen bleibt die bekannte Kontaktsperre für jedermann

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Handwerkskammer Hans Peter Wollseifer, Präsident der Handwerkskammer Köln, weist zu den Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen darauf hin, dass gewährleistet sein müsse, dass den Handwerksfirmen Ausrüstungen und Vorkehrungen zum Schutz von Beschäftigten und Kunden zur Verfügung stünden. „Ohne Frage gilt für den Gesundheitsbereich eine Priorität, doch auch vor Ort in den Ladenlokalen und Gewerken wie etwa bei Friseuren mit der Öffnungsoption zu Anfang Mai wird es z.B. ohne Masken nur schwerlich gehen.“ Und: „Nicht zeitnah funktionsfähige Zulassungsstellen, Straßenverkehrs- wie auch Baubehörden drohen ganze Wertschöpfungsketten zu zerschneiden.“

(LH)