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Corona-Schub in Leverkusen nach der Katastrophe?

Hochwasser-Lage in Leverkusen : Corona-Schub nach der Katastrophe?

Hat die Flutkatastrophe Auswirkungen auf die Infektionslage der Stadt? Dazu gibt es noch keine verlässlichen Zahlen. Abgeschleppte Autos können jetzt an der Stelze abgeholt werden. Klinikum bekommt Hilfe.

Coronaschutz Die Flutkatastrophe in Opladen und Schlebusch hat den  Schutz vor dem Coronavirus bei vielen Betroffenen und Helfern in den Hintergrund gerückt. Sie konnten sich nicht an das Abstandsgebot halten, trugen bei den Arbeiten in engen Hausfluren und Kellern keinen Mund- und Nasenschutz. Laut Stadt sind die Auswirkungen auf die Inzidenz aufgrund der Inkubationszeit erst in rund einer Woche abzusehen. Das vielfach gelobte Miteinander könnte aber zu steigenden Zahlen führen. Derzeit sind dafür aber insbesondere die Delta-Variante des Virus’ und die erste Welle der Reiserückkehrer verantwortlich.

Autos abholen Während der Aufräumarbeiten nach der Katastrophe hat die Stadt Fahrzeuge, die nicht mehr betriebsfähig waren,  abschleppen lassen.  Sie wurden (auf Kosten der Stadt) unter der Stelzen­autobahn abgesetzt und bewacht. Nun werden die Halter gebeten, sie  abzuholen. Die Halter werden auch entsprechend angeschrieben. Es wird empfohlen, die Fahrzeuge vorab durch einen Kfz-Sachverständigen begutachten zu lassen. Bei Rückfragen steht die Verkehrsüberwachung unter Telefon 0214-4063670 zur Verfügung.

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Zulassungsstelle Vom Hochwasser Betroffene können auch ohne Termin zur  Zulassungsstelle an der Haus-Vorster-Straße kommen. Öffnungszeiten: mo-fr 8 bis 12 Uhr und mo-fr 13.30 bis 15.30 Uhr.

Hilfe fürs Klinikum Inzwischen können wieder alle Frühgeborenen im Klinikum behandelt werden. „Dies ist auch der schnellen und unbürokratischen Hilfe der Apotheke im Rheinland Klinikum Dormagen zu verdanken“, sagt Klinikum-Sprecherin Sandra Samper. Die Kollegen aus Dormagen stellen den Apothekern des Klinikums einen Reinraum zur Verfügung, um Spezial-Nahrung für Frühchen herzustellen. „Jede Krankenhaus-Apotheke benötigt einen Ausfall-Plan für Störfälle. Wir unterstützen die Kollegen des Klinikums sehr gerne und wissen, dass wir uns im Umkehrfall genauso auf deren Solidarität verlassen könnten“, sagt Julia Potschadel, Leiterin der Apotheke im Rheinland-Klinikum Dormagen. Im Klinikum werden insgesamt 308 Patienten behandelt. Drei davon sind mit Covid-19 infiziert.

(bu/brü )