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Corona-Ausfälle in Leverkusener Kliniken gering

Omikron-Welle : Corona-Ausfälle in Leverkusener Kliniken gering

Die Personallage in den Krankenhäusern bleibt stabil. Infektionszahlen in den Schulen der Stadt steigen. Lolli-Test in Kitas bleibt weiter freiwillig.

Die Omikron-Welle rollt, Amtsarzt Martin Oehler bezeichnete sie Ende vergangener Woche als „Mauer“, sprach von enormer Dynamik. Kleiner Lichtblick im Corona-Dunkel: Die Leverkusener Krankenhäuser spüren derzeit nur wenige Auswirkungen.

„Wir haben keine größeren Ausfälle beim Personal“, berichtet der Ärztliche Direktor des Klinikums, Utz Krug. Und bei den getesteten Patienten gebe es keinen mit der Omikron-Variante. Etwas anders die Lage im Remigius-Krankenhaus. Geschäftsführer Thomas Karls spricht von Omikron-Fällen bei Patienten und bei Mitarbeitern, die dies ihrem Arbeitgeber gemeldet haben. Dennoch gebe es keine besonderen Corona-Ausfälle. „Die Lage ist ähnlich zu den vorausgegangenen Wellen“, berichtet Karls.

An den Schulen gehen die Zahlen der möglichen (bisher schnellgetesteten) oder schon PCR-bestätigt Infizierten hoch. Marc Adomat, Chef des städtischen Krisenzentrums, nennt Ende vergangener Woche diese Fallzahen: Grundschulen: 59; Hauptschulen: 12;  Förderschulen: 3;  Realschulen: 22;  Gymnasien 52; Gesatmschulen/Sekundarschule 38; Berufskollegs 21. In den Daten sind sowohl die PCR-getesteten als auch die bisher schnellgetesteten enthalten. Letztere müssen sich einem PCR-Test unterziehen. Im Lagebericht der Stadt sind 75 Fälle an Schulen genannt, dabei handelt es sich laut Stadtsprecheirn Julia Trick um die bisher PCR-bestätigten Fälle.

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Weil die Labore ein Riesenaufkommen an Tests auswerten müssten, komme es auch an den Schulen zu Zeitverzögerungen bei den Ergebnissen. Adomat sichert zu, es gehen dazu Infoschreiben an die Eltern raus. Apropos Lolli-Tests: Bei den Kitas basieren die immer noch auf Freiwilligkeit. „Wir drängen über den deutschen Städtetag auf die Testpflicht in Kitas, noch ist sie aber nicht in Sicht.“

Generell, darauf weisen Adomat, Oehler und Gesundheitsdezernent Alexander Lüenbach nochmals hin: Wer einen positiven Test in Händen hält, muss sich, das sie gesetzlich vorgegeben, in Quarantäne begeben. „Dazu muss nicht erst das Gesundheitsamt angerufen werden.“