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Leverkusen: Club der 100 feiert sich der WM entgegen

Leverkusen : Club der 100 feiert sich der WM entgegen

Wo es um Fußball geht, da ist meist die Torwand nicht weit. Das dachte man sich auch im Leverkusener WM-Büro und stellte ein solch multifunktionales Gebilde auf.

Zuerst durfte sich die Berliner Ballartistin Alyn Yaren, die an einer solchen Wand im ZDF-Sportstudio mal den Münchener Ballartisten Franck Ribéry mit 4:3 besiegte, daran versuchen (in diesem Fall gab der Präsident des Fußballverbandes Mittelrhein, Alfred Vianden, den Ribéry und unterlag 1:2). Dann diente das sportliche Möbelstück als Kulisse für Luisa Skrabic, die das offizielle Leverkusener WM-Lied "2011 — Weltmeister" offiziell vorstellte.

Noch allerdings wird die Frauen-Fußball-WM nicht auf grünem Rasen, sondern auf dem Parkett der Smidt-Arena und — vor allem — im benachbarten VIP-Raum ausgetragen. Dort fand sich am Mittwochabend der "Club der 100" ein, um vom WM-Büroleiter Hans Becker und seinen Kollegen auf die nahende Meisterschaft (Beginn: 26. Juni) eingestimmt zu werden. Dahinter verbirgt sich ein Kreis aus Förderern des Turniers und insbesondere der Partien im Leverkusener Stadion. Etwas irreführend ist der Name des Klubs allerdings, da die Zahl der Mitglieder sich auf 70 beläuft, von denen jedem die WM in der eigenen Stadt 500 Euro wert war.

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Es fiel auf in der Smidt-Arena, dass die Unterstützerriege des Frauenturniers weitgehend männlich ist. Zwar mischte sich auch Bayer 04-Trainerin Doreen Meier unter die Gäste und war Sängerin Ji-In Cho so etwas wie der Stargast. Aber in der Überzahl war das Anzug-tragende Geschlecht. Viele der "üblichen Verdächtigen" (wenn es um Sponsorensuche in Leverkusen geht) machte Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn unter den Gästen aus. Angesprochen durften sich da etwa Sparkassen-Chef Manfred Herpolsheimer oder Speditionsleiter Klaus Niesen fühlen. Werbung für den Austragungsort Leverkusen machte auch WM-Botschafter Carsten Ramelow. Sein Eindruck: Leverkusen und Frauen-WM — das passt, schließlich hätte sich beides "in den letzten Jahren sehr, sehr gut entwickelt".

(RP)