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Chemie-Dienstleister InfraServ zieht ins Smart-Center in Leverkusen

Wirtschaft : Chemie-Dienstleister im Smart-Center

Das Knapsacker Unternehmen „InfraServ“ bezieht das frühere Autohaus an der B 8. Eröffnung im Frühsommer.

Das frühere Smart-Center an der B 8 hat einen neuen Mieter. Der Industriedienstleister  „InfraServ“ Knapsack ist in das zweigeschossige Gebäude eingezogen. „Wir sind schon länger am Standort Leverkusen und wollen unsere Kräfte bündeln“, sagt Thomas Kuhlow, Leiter der Unternehmenskommunikation. Das Unternehmen, das selbst in Knapsack im Kölner Süden einen Chemiepark betreibt, ist seit sieben Jahren  an verschiedenen Standorten im Leverkusener Chempark ansässig.

Es betreibt „komplexe Dienstleistungen“ für Kunden, vornehmlich der Chemieindustrie. Dazu gehören Planungen, aber auch konkrete handwerkliche Dienstleistungen im Service. Rund 15 Ingenieure, fünf Vertriebsmitarbeiter und etwa 30 Handwerker sollen in die neue Leverkusener Zentrale einziehen. Erste Vorbereitungen dazu haben bereits begonnen, im Frühsommer soll der Umzug dann vollzogen sein, berichtet Kuhlow.

 „InfraServ“ ist ein Dienstleister für die Planung, den Bau und Betrieb von Anlagen und Standorten mit 1066 Beschäftigten und 94 Auszubildenden an sechs Standorten mit Zentrale in Knapsack. Das Unternehmen erwirtschaftete 2017 einen Jahresumsatz von 201 Millionen Euro. Es hat nach eigenen Angaben nur einen Teil des Gebäudes gemietet, der markante Turm gehört nicht dazu.  Das Bauwerk mit den übereinander stehenden Smart-Autos am Kreisel Ludwig-Erhard-Platz war 20 Jahre ein echter Hingucker, bevor Smart Mitte 2018 den Standort aufgab.  27 Fahrzeuge passten hinein und ließen das Auge ob des ungewöhnlichen Auto-Regallagers auch nach Jahren des Vorbeifahrens noch staunen.

Die Immobilie an der B 8 wurde über die Plattform Immobilien-Scout vermittelt. Das Objekt wurde  offeriert mit einer 291 Quadtarmeter großen Ausstellungs- und Verkaufsfläche, einer Werkstatt mit rund 306 Quadratmeter und angeschlossenem Lager und 173 Quadratmeter Büroflächen und 54 Parkflächen.

Vor 20 Jahren, Ende September 1998, wurde das Smart-Center gegenüber Möbelhaus Smidt (heute Ostermann) eröffnet. Damals berichtete die RP davon, dass das Autohaus mit dem Markenzeichen „Gläserner Tower“ 5,7 Millionen Mark gekostet habe, 17 neue Arbeitsplätze schaffe und Kunden aus dem Großraum Bergisches Land bis Köln-Mülheim mit den Stadtflitzern versorgen sollte.