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Leverkusen: CDU-Ratsherr Eckloff kritisiert seinen CDU-Parteichef Schönberger

Leverkusen : CDU-Ratsherr Eckloff kritisiert seinen CDU-Parteichef Schönberger

Der Rheindorfer CDU-Ratsherr Andreas Eckloff reagierte jetzt auf den CDU-Parteitag, auf dem der CDU-Ortsverband Lützenkirchen überraschend die Rückkehr zum Delegiertensystem für die Parteitage in Leverkusen gefordert hatte.

Dieser Antrag hätte nach den Regeln der CDU auch als Initiativantrag nicht angenommen werden dürfen, schrieb Rechtsanwalt Eckloff. CDU-Parteivorsitzender Frank Schönberger hätte dies also zurückweisen müssen, meint jedenfalls Eckloff, der selbst innerparteilich teils scharf in der Kritik steht.

Bisher dürfen alle fast 900 Mitglieder der Leverkusener CDU stimmberechtigt am Parteitag teilnehmen. Der Wunsch nach Delegierten-Parteitage geht auf die Vorgänge zur Nominierung der CDU-Kandidaten im Bezirk I zurück. Viele CDU-Vertreter fühlten sich dabei von CDU-Ratsherrn Andreas Eckloff überrumpelt, einige meinen, sie seien "entmündigt" worden. Das Wahlverfahren sei regelrecht "manipuliert" worden.

Eckloff schrieb jetzt an unsere Redaktion: "Es war der ausdrückliche Wunsch der Ortsverbände Hitdorf und Wiesdorf/Manfort, die Nominierungen mittels Kampfabstimmungen durchzuführen. Dementsprechend wurde dort im Vorfeld der Aufstellungsversammlung versucht, die eigenen Mitglieder zu mobilisieren, zumal dort die gleichen Chancen zur Mobilisierung bestanden wie in Rheindorf. Die Frage, warum es diesen Ortsverbänden nicht gelang, auf der Veranstaltung eine Mehrheit zustande zu bringen, der Ortsverband Rheindorf hingegen eine zwei Drittel Mehrheit, ist allein an die dortigen Ortsverbandsvorsitzenden zu richten."

(US)