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Leverkusen: Bürger klagen über Hundekot — Stadt droht

Leverkusen : Bürger klagen über Hundekot — Stadt droht

Hat der Wirbel um die Hundekotschilder in Hitdorf die Bürger wach gerüttelt? Oder ist es der Frühling? Egal: Die Stadt meldet gehäufte Beschwerden über Verunreinigungen durch Hundekot.

Der städtische Fachbereich Recht und Ordnung spricht von Hundehaltern, "die ihre Tiere aufsichtslos herumlaufen lassen, teilweise auch auf Kinderspielplätzen." Und die städtischen Ordnungshüter weisen auf das Verbot von Hundekothinterlassenschaften hin. "Bei festgestellten Verstößen gegen diese ordnungsbehördliche Verordnung handelt es sich um Ordnungswidrigkeiten, die mit einer Geldbuße bis zu 500 Euro geahndet werden können", droht die Stadt.

Bisher waren solche Hinweise wie das Brüllen zahnloser Tiger. Die Hinweise, dass Hundekot-Liegenlassen 25 Euro kosten könnte, wurden von der Stadt in Hitdorf auch entfernt, weil die Kontrolle der "Straftat" und vor allem der Beweis so schwierig seien. Bislang bestätigte die Stadt immer, dass sie keine Kot-Knöllchen verteile.

Trotzdem ist es Hundehaltern verboten, Straßen, Wege und Plätze und öffentliche Anlagen (auch Park- und Grünanlagen sowie Kinderspielplätze) durch Hunde verunreinigen zu lassen. Die Vierbeiner dürfen übrigens überhaupt nicht auf Spielplätze. Im äußersten Fall kann die Stadt den Spielsand komplett austauschen lassen — auf Kosten des Hundehalters. Die Hunde müssen immer so geführt werden, dass sie niemanden gefährden oder verletzen.

(RP)