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Leverkusen/Köln: Blitzer auf A1-Brücke bringen Stadt 2,9 Millionen Euro ein

Leverkusen/Köln : Blitzer auf A1-Brücke bringen Stadt 2,9 Millionen Euro ein

Die Stadt Leverkusen hat im Jahr 2014 mit den Blitzanlagen auf der A1-Rheinbrücke (Leverkusener Seite) 2,9 Millionen Euro eingenommen. Weitere 1,5 Millionen Euro werden aus laufenden Verfahren noch erwartet, teilte die Stadt jetzt den Kommunalpolitikern mit.

Allerdings sind für diese Summe noch Einspruch- und Klageverfahren anhängig. Die Zahlen gelten für die Zeit 12. Februar (Beginn der Messungen) bis 31. Dezember 2014. Insgesamt waren 121.000 Fahrer schneller als erlaubt (60 km/h). Das sind ca. 374 Fälle pro 24 Stunden. Von diesen Verstößen sind allerdings nur 77.000 Verfahren verwertbar. Abgezogen wurden Doppelbilder, einige ausländische Fahrzeugführer sowie Fälle, in denen Fahrer oder Kennzeichen nicht erkennbar waren.

Seit 26. Juni (Beginn der Kontrolle) wurden zudem 32.165 Fahrer mit zu schweren Fahrzeugen erwischt (Im Durchschnitt: 170 pro Tag). Verwertbar waren davon 27.156 Fälle. Bei den Gewichtsverstößen werden nur Fahrer aus Deutschland, Niederlande und den EUCARIS-Staaten verfolgt. Dies sind: Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Litauen, Luxemburg, Polen, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien und Ungarn. Fahrer aus anderen Staaten können nach Angabe der Stadt Leverkusen nur belangt werden, wenn auf den Fahrzeugfotos Firmendaten erkennbar seien.

(US/RP)