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Leverkusen: BIS will Namen ohne „Bayer“

Leverkusen : BIS will Namen ohne „Bayer“

Die Bayer-Lanxess-Tochterfirma BIS (Bayer Industry Services) sucht einen neuen Namen. Die zukünftige Firmenbezeichnung soll in jedem Fall eins nicht beinhalten: den Namen Bayer. "Dies ist eine logische Folge unserer Neuausrichtung als leistungsfähiger Chemiepark-Manager", sagte gestern ein BIS-Sprecher.

Seine Firma wolle sich als neue Marke positionieren und damit auch die größere Selbstständigkeit dokumentieren. "BIS gehört nicht nur allein Bayer", schob der Sprecher als weitere Erklärung nach. Mit der Namenssuche wurde eine deutsche Agentur beauftragt. Sie hat bis Herbst Zeit. Keine einfache Aufgabe.

Den künftigen Firmennamen darf es nirgendwo auf der Welt geben, auch nicht in ähnlicher Form und vor allem nicht im BIS-Kerngeschäftsbereich. Dafür sind aufwändige Recherchen nötig. Mancher BIS-Mitarbeiter trauert schon über den Verlust des Namens "Bayer". Die Trauer dürfte noch größer werden: Auch der Bayer-Chemiepark wird umbenannt und muss ohne Bayer-Namenszusatz auskommen.

(RP)