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Bezirksregierung bewilligt Zuschüsse für Leverkusener Stadtteilprojekte

Acht Millionen Euro : Bezirksregierung bewilligt Zuschüsse für Stadtteilprojekte

Oberbürgermeister Uwe Richrath hat am Montag von Regierungspräsidentin Gisela Walsken zwei Zuwendungsbescheide für Maßnahmen der Städtebauförderung für insgesamt rund acht Millionen Euro entgegengenommen. Für das „Stadtumbaugebiet Wiesdorf“, also den Bereich des Integrierten Handlungskonzepts (InHK) Wiesdorf, wurden rund 5,2 Mio. Euro Fördermittel bewilligt. Der zweite Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 2,5 Mio. Euro bezieht sich auf das InHK Hitdorf.

Die Fördermittel für Wiesdorf fließen konkret in verschiedene Maßnahmen des Integrierten Handlungskonzeptes, berichtet de Stadtverwaltung weiter. So werden wichtige Planungen und Konzepte für die Innenstadtentwicklung gefördert, als Grundlage für spätere Bauprojekte der Stadt oder von Investoren. Weiterhin stehen mit der Bewilligung nun die Gelder bereit, um die Ausschreibungen für ein Stadtteilmanagement sowie die soziale Quartierarbeit durchführen zu können. Diese sollen in den nächsten Jahren als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen und gemeinsam mit Bewohnern, Eigentümern und Geschäftstreibenden die City- und Stadtteilentwicklung gestalten. Als bauliches Projekt wird mit den Fördermitteln der 1. Bauabschnitt des Quartierstreffpunkts Dönhoffstraße/Alte Feuerwache (1. Bauabschnitt) begonnen.

 Auch in Hitdorf sind konkrete Projekte geplant:  Bürgermeile Hitdorf (Anbau Stadthalle), Umbau der Hitdorfer Straße, Attraktivierung des Hafenareals, Aufwertung des Kirmesplatzes und des Kinderspielplatzes am Buttermarkt.

 Im Rahmen der „Bürgermeile Hitdorf“ kommt der Stadthalle als Ergänzung zum „offenen Bürgertreff Villa Zündfunke“ eine besondere Bedeutung zu. Dort können Angebote realisiert werden, die eine größere Fläche erfordern. Daran beteiligt werden soll auch der „offene Bürgertreff Villa Zündfunke“. Im rückwärtigen Bereich wird dort ein Lagergebäude angebaut, das die diversen Bestandteile der Saalmöblierung aufnehmen kann, die momentan die flexible Nutzung der Stadthalle erheblich einschränken, heißt es weiter.

 Die Kosten der Projekte  werden zu rund 80 Prozent durch die Fördermittel des Landes abgedeckt.

(bu)