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Bestandsaufnahme des Wirtschaftsstandortes Leverkusen

Neuerscheinung : IHK gibt Überblick über den Wirtschaftsstandort

Die neue Ausgabe der Statistik-Broschüre enthält Kennzahlen zu Bevölkerungsstruktur, Arbeitsmarkt und einzelnen Branchen. Erweitert wurde die Datensammlung um Informationen zum Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen in den Städten und Kreisen des IHK-Bezirks.

Wissenswertes und Spannendes zum Wirtschaftsstandort Köln/Leverkusen hat die IHK Köln, zu der auch Leverkusen gehört, in ihrer Statistik-Broschüre „Wirtschaftsregion Köln 2020“ zusammengestellt. Die aktuelle Ausgabe der jährlich erscheinenden Publikation hat ein frisches Layout bekommen und überrascht mit zusätzlichen Kennzahlen und Details zum Wirtschaftsstandort Köln/Leverkusen und der Region.

Präsentiert werden Informationen aus der Wirtschafts- und Lebenswelt in der IHK-Region Köln (Städte Köln und Leverkusen, Oberbergischer Kreis, Rhein-Erft-Kreis und Rheinisch-Bergischer Kreis) zum Beispiel zur demografischen Entwicklung und zum erwarteten demografischen Wandel oder zur Flächennutzung und Bevölkerungsdichte. Neben Kennzahlen der IHK Köln zur Zahl ihrer Mitgliedsunternehmen in den einzelnen Branchen und Regionen des Bezirks, zu Ausbildungsverträgen und den beliebtesten Ausbildungsberufen enthält die Broschüre statistisches Material des Landes NRW, etwa über die Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen. Erweitert wurde die Datensammlung um Informationen zum Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen in den Städten und Kreisen des IHK-Bezirks sowie zur Entwicklung des Arbeitsmarktes. Bei letzterem offenbart ein Blick auf die aktuelle Arbeitslosenstruktur bereits die ersten Auswirkungen des corona-bedingten wirtschaftlichen Lockdowns.

Einen besonderen Fokus richtet die Broschüre auch auf das Thema Tourismus: Hier weist die Statistik im IHK-Bezirk Köln Anfang 2020 vor dem Beginn der Corona-Welle insgesamt 6833 Betriebe im Hotel- und Gaststättengewerbe aus (2,2 Prozent mehr als 2018) sowie 1262 Reisebüros, -veranstalter und -busunternehmen (insgesamt 2,3 Prozent mehr als 2018). „Bei diesen Betrieben standen leider die Geschäfte in den vergangenen Wochen und Monaten nahezu oder sogar komplett still“, sagt Ulrich S. Soénius, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Köln, mit Blick auf die Situation dieser Branche, die sich wie die Kultur- und Kreativwirtschaft immer noch in einer schweren Krise befindet.

 Die Broschüre ist unter www.ihk-koeln.de/1242 erhältlich. Das Archiv mit früheren Jahrgängen findet sich unter www.ihk-koeln.de/211120.

(bu)